Aug 27

 

Nix Besonderes, was ich hier mitten in der Nacht zu verkünden habe - außer, dass FriendFeed nette Widgets anbietet, die sich fabelhaft in Blogs einbinden lassen - außer in mein eigenes, was beharrlich den ein oder anderen Button oder das ein oder andere Widget schlicht verweigert ;)

Aber so könnte sowas aussehen:

 

 

 Oder so:

 

 Oder gar so:

 

 Und nen schnuckeligen Button gibt es auch ;) :

Subscribe to me on FriendFeed

So, das war es auch schon mit meiner Nachtschicht - schlaft schön und macht mir mein Blog nicht unordentlich, während ich auf der Arbeit bin morgen ;)

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Aug 27

 

Wir sind ja sehr sozial geworden in den letzten Monaten und Jahren: Wir teilen unsere Videos, unsere Musik, unsere Lesezeichen/Favoriten, unsere Onlinefreunde und und und. Gestern hab ich ja wiederholt die Lifestream-Geschichten thematisiert und will heute SocialU ins Spiel bringen - welches behauptet, kein Aggregator zu sein - naja, zumindest nicht nur ;)

SocialU ist eine Air-Applikation, läuft also unabhängig vom Browser auf dem Desktop. Nach dem Herunterladen und Installieren der Applikation kann man erst mal - wie fast jeden Tag an einer anderen Stelle im Netz *g* - seine sämtlichen Daten, Blogs, Social Networks, Microblogs etc auswählen. Ich wunderte mich zu dem Zeitpunkt etwas darüber, dass überhaupt gar keine Abfrage nach Usernamen oder Paßwörtern stattfand.

SocialU

So ca. sieht dann meine Übersichtsseite aus in der ich unter "networks" meine angegebenen SNs, Microblogs usw aufgelistet sehe. Grün unterlegt sind dabei diejenigen, bei denen ich gerade via SocialU eingeloggt bin. Klicke ich jetzt auf einen der Buttons, erklärt sich auch, wieso keine Abfrage nach irgendwelchen Daten erfolgt ist. Der Klick öffnet einen neuen Tab - genau wie in einem normalen Browser - und verlangt dann halt dort die Daten.

Was genau will SocialU jetzt eigentlich von mir? Ich muß zugeben, ich bin noch nicht ganz sicher. Da man dort sämtliche Homepage, Netzwerke etc favorisieren kann, hab ich das mal bei einigen testweise getan und freute mich zunächst über den Button, der dafür sorgen soll, dass beim nächsten Start von SocialU die jeweilige Seite gestartet wird. Wäre vielleicht ganz cool, wenn man dort dann übersichtlich die Social Networks oder Microblogs in einem Social Browser versammelt hätte, während der "richtige" Browser dadurch einigermaßen übersichtlich bleibt. Für meinen speziellen Fall liegt die Betonung auf "übersichtlich" ;)

Gesagt, getan - ich starte die Applikation nochmal (keine Ahnung, ob ein dahinsiechender PC oder eine ressourcenfeindliche Air-App diesen Vorgang so in die Länge zieht), werde auf die "Community-Seite" als ersten Tab geführt, sehe wie einige andere Tabs geladen werden und einige Sekunde später erkenne ich, dass im Grunde jetzt alles in Tabs geladen wurde, was ich vorher in den Einstellungen angegeben hab. Schön, wenn ich - wie gewünscht - Facebook, Twitter, FriendFeed usw angezeigt bekomme. Aber Seiten wie FlickR, YouTube, StumbleUpon usw brauche ich nicht jederzeit verfügbar als Tab. Werde mich jedoch später noch mal weiter in die Materie reinfuchsen, denn es muß ja wohl möglich sein, nur die Seiten zu öffnen, die ich vorher verlangt habe ;)

Ich habe bislang nicht mal eine Stunde mit SocialU verbracht, habe aber derzeit wenig Hoffnung, dass da noch so wesentlich mehr Zeit dazukommen wird. Mir wird der Mehrwert für mich nicht so ganz klar. Auch hier kann ich nun Freunde einladen oder neue Freunde finden, mir - wie in jedem anderen lifestreaming-Dienst auch - deren Streams reinziehen und kommentieren und zusätzlich halt kann ich jede angesurfte Seite kommentieren und bewerten. Fakt ist jedoch, dass es das alles irgendwie schon woanders gibt - und meistens sogar durchdachter.

Der Clou von SocialU (reimt sich nur unbeabsichtigt, aber aufgrund von Wortfindungsstörungen beim Autor des Beitrages wird der Satzanfang nun nicht mehr geändert *g*) soll jetzt ein Prämiensystem sein, welches an Second life oder auch an Plurk erinnert. Aktivität wird belohnt. Schaue ich mir einige Seiten an und bewerte sie, kommentiere ich die Geschehnisse bei meinen Freunden oder erweiter ich mein Netzwerk, dann bekomme ich dafür "Social Dollars" - also quasi bekomme ich Geld (welches es nicht wirklich gibt), um mir irgendwelche Goodies zu kaufen(die es natürlich auch nicht wirklich gibt)

In meinen wenigen SocialU-Minuten hab ich immerhin 96 SD angehäuft - davon könnte ich jetzt 96 virtuelle Pommes kaufen - Hammer, oder? Da das McDonalds HappyMeal teurer ist, kann ich mir davon leider gerade mal 32 Stück leisten. Ich wünschte, das reale Leben würde auch so funktionieren ;) Mit diesem Prämiensystem will man die User gleichermaßen aktiv als auch bei der Stange halten, bleibt abzuwarten, wie lange mich virtuelle Pommes satt oder wenigstens  glücklich machen.

Ansonsten bleibt festzuhalten, dass es - wie schon angesprochen - ne echte Ressourcen-Sau ist. Anfangs dachte ich noch, dass es ein guter Gedanke wäre, durch SocialU den Firefox zu entlasten und schlank zu halten, aber leider frisst SocialU noch mehr als Firefox. Darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass die Seiten in SocialU nicht so schön dargestellt werden wie in den anderen Browsern.

Ich verspreche hoch und heilig, dass ich mich zu SocialU nochmal melden werde, sobald mir ein- oder aufgefallen ist, wieso dieses Tool für mich Sinn machen könnte. Wer Interesse daran hat, per Browser über seine Social Networks informiert zu bleiben, dem empfehle ich bis dahin eher Flock. Wer zusätzlich mehrere Instant Messenger übersichtlich verwaltet haben möchte neben Twitter, Facebook, MySpace und den divesen e-mail-Accounts, dem rate ich zu Digsby.

Wer sich SocialU mal anschauen möchte, der kann versuchen, ob er via mashable oder ReadWriteWeb einen Invite abzugreifen, zudem kann man sich hier beim Demogirl einen Screencast zu SocialU zu Gemüte führen.

 

 

 

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Aug 26

 

Es wird einem derzeit nicht leicht gemacht im ZwoNull-Business in diesen Tagen. Ein Beispiel: Gestern bewundere ich das überarbeitete, ziemlich twitterige Status-Eingabefeld bei Facebook. Weil ich schon mal da war, hab ich auch gleich meinen Status geändert: "Carsten fragt sich, wer überhaupt noch FriendFeed braucht, wenn Facebook so weiter macht"

Sicher nicht ungewöhnlich, dass man auf Plattform A auch mal Plattform B thematisiert. Aber bezeichnend für diese Lifestreamisierung der letzten Monate, dass ich einen Kommentar zu dieser Statusmeldung erhalte - auf Lifestream.fm!

Die auf Plattform A gestellte (rhetorische) Frage über Plattform B wird u.a. auf Plattform C zur Kenntnis genommen und kommentiert. Schöne neue Welt, oder? Ich mag diese Aggregiererei wirklich, aber fragt Ihr Euch nicht auch manchmal, wann bzw wo Schluß sein wird? Wieviel kann man noch verarbeiten an Signalen? Schon jetzt kann man ja unmöglich jeden Bericht lesen, jede Frage beantworten oder jedes Bild anschauen, welches über die Feed-Ströme über uns hereinbrechen.

Aus unserer Sicht betrachtet wird es immer wichtiger, die vermeintlich wichtigen Töne in diesem Noise-Universum herauszufiltern und die vermeintlich unwichtigeren Töne eher auszublenden. Was jetzt wichtig und unwichtig ist, entscheidet natürlich jeder für sich, entscheidend ist eher die Frage, wo man am ehesten diesen Lärm bearbeiten, abarbeiten, bewältigen kann.

Auf netzwertig.com gab es gestern einen lesenswerten Artikel zu dem Thema der Facebook-Statusmeldungen und welche Rolle diese Entwicklung für FriendFeed haben könnte. Wer es noch nicht gelesen hat: Nachholen, jetzt, sofort! ;)

Einen ähnlichen Gedanken wie Martin habe ich hier auch schon mal verfolgt und bleibe auch dabei: Vielleicht wird es Facebook sein, das den Lifestream-Gedanken in die weite Welt trägt - einfach weils ein Unterschied ist, ob Millionen von Facebook-Usern ein neues Feature ausprobieren möchten oder ob im stillen Blog-Kämmerlein von wenigen Tausend Internetschreiberlingen von FriendFeed geschwärmt wird.

Die breite Masse wird entscheiden, wo man sich in Zukunft zu informieren hat, wenn man die Datenströme seiner Freunde im Blick haben wird. Entweder sehen FriendFeed, Lifestream.fm und Co zu, dass sie genau dort hinkommen - oder man überläßt Facebook kampflos dieses Feld, welches sich das Social Network dann quasi im Vorbeigehen eingesackt hätte.

Zum Glück ist es ja noch lange nicht so weit. Zum Glück deswegen - bei aller Sympathie für Facebook - weil das innovativere und ausgefeiltere Tool natürlich immer das sein wird, welches von Menschen gestaltet wird, die nichts anderes im Fokus haben als eben das Lifestreaming. Bei Facebook wird es immer nur eine Facette eines Social Networks bleiben.

Andererseits muß man Facebook zugestehen, dass sie dort bereits Features bieten, die selbst FriendFeed noch nicht auf dem Zettel hatte und die nun implementiert werden. So kann man jetzt - endlich möchte man sagen - bei FriendFeed eigene Listen anlegen, um der Datenflut Herr zu werden. Klar konnte man manuell bestimmte Dinge aus dem Stream eines Freundes ausblenden, aber der Königsweg ist da doch eher der, der über von mir selbst definierte Usergruppen führt.

Listen in FriendFeedAuf diesem Bild sieht man die von FriendFeed vorgegebenen Listen: Favorites, Personal und Professional. Logischerweise ist es jedem selbst überlassen, ob er auf diese Vorschläge eingeht, oder lieber eigene Listen anlegt.

Ebenfalls eine Funktion, die es bei Facebook bereits gibt, ist der Upload von Fotos. Sobald das neue FriendFeed-Interface die Betaphase verläßt, wird es dann auch dort möglich sein und im Gegensatz zu Marcel denke ich, dass davon sicher auch eifrigst Gebrauch gemacht werden wird.

Im Großen und Ganzen jedenfalls ein schönes und fälliges Update, weil man auf die Noise-Entwicklung reagieren musste seitens FriendFeed.

 

 

 

 

Neben den Lifestream-Anbietern bewegen mich gerade vor allem die Entwicklungen auf dem Microblogging-Sektor. Wird Euch nicht entgangen sein, so Ihr hin und wieder hier mitlest ;)

Auch da steht man vor mehreren Alternativen: Nimmt man Twitter, weils am meisten verbreitet ist? identi.ca, weils open source ist? Plurk, weils so schön bunt und kommunikativ ist? Oder doch lieber Rejaw, der von allem etwas ist und statt 140 Zeichen immerhin 1000 Zeichen zur Verfügung stellt? Irgendwie find ich derzeit identi.ca am sympathischsten - dummerweise hat der laconica-Sproß natürlich noch nicht annähernd den Zuspruch wie Twitter. Daher ist es jedenfalls schon mal schön, dass man zumindest einen Weg gefunden hat, wie die "Dents" bei identi.ca zu Twitter transportiert werden können.

Das jedoch stellt mich direkt vor ein neues Problem: Manche Dinge sind eher für meine Freunde bei Twitter bestimmt, manches möchte ich lieber bei identi.ca oder Plurk loswerden. Hin und wieder bin ich der Meinung, alle Dienste gleichzeitig mit einer Statusmeldung oder einem Link bedienen zu müssen und verwende dazu das wunderbare ping.fm.

Was dabei jetzt mein Problem ist? Dass der Transport von identi.ca zu Twitter noch nicht so rund läuft, wie ich mir das wünsche. Soll heissen, dass meine Dents manchmal übermittelt werden an Twitter und manchmal leider nicht. Also hab ich jetzt die Wahl, ob ich bei ping.fm auf Twitter verzichte und dort gegebenenfalls gar keine Nachricht ankommt - oder Twitter bleibt genau wie identi.ca aktiviert und ich erzeuge ein Doppelposting bei Twitter (hier zu bewundern). Ist unter Euch vielleicht auch jemand mit einem ähnlichen Problem? Noch besser wäre allerdings jemand mit einer zum Problem passenden Lösung ;)

Die Frage ist schon lange nicht mehr, ob man mitziehen will bei der ganzen Status-Geschichte. Dafür sorgen eben auch die unzähligen Social Networks, die so gut wie alle nicht mehr ohne News-Feed und Statusmeldung auskommen. Die Frage ist eher, wie sehr man gewillt ist, sich damit auseinanderzusetzen und somit die größtmögliche Kontrolle zu erhalten und den größtmöglichen persönlichen Nutzen aus dem gewählten Lifestream zu ziehen.

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Aug 25

 

TweetrushGerade eben ist ein neues Statistiktool für Twitter an den Start gegangen - es hört auf den Namen tweetrush und man mag seinen Augen kaum trauen, wenn man sich direkt die Startseite betrachtet:

Während sich TechCrunch noch Ende April daran machte, die wahren Twitter-Zahlen zu veröffentlichen und dabei auf atemberaubende 3 Millionen Tweets pro Tag kam, zeichnet tweetrush ein ganz anderes Bild: Demnach erreichte man in den letzten Tagen gerade mal 850000 Tweets in der Spitze, gestern und vorgestern sogar noch deutlich weniger.

Interessant dabei ist, dass im Gegensatz zu vorangegangenen Zählversuchen bei tweetrush auch die Applikationen wie Twhirl berücksichtigt werden. Die Frage ist jetzt, wieso die Zahlen so dramatisch niedriger als bislang angenommen sind. Aufkommende Konkurrenz wie identi.ca oder der Wegfall der SMS-Dienste sind da wohl eher spekulativ.

Ich komm übrigens auf durchschnittlich 8 Tweets pro Tag - gestern hab ich es mit 19 Tweets für meine Verhältnisse also richtig krachen lassen ;) Auch ansonsten liefert tweetrush interessante Daten: Wer hätte gedacht, dass man am Tag über 2600 Tweets ins Internet jagen kann? ;) Ein Twitter-Nutzer schafft es jedenfalls spielend - in den letzten Tagen waren auch schon mal 4000 pro Tag drin ;) Nur zum besseren Verständnis: Wenn ich jede Minute einen Tweet absetze und das 24 Stunden am Tag, dann komm ich auf 1440 Tweets ;)

Fairerweise sollte man dazu sagen, dass der User iKnowlejNews nicht wirklich tausende von Nachrichten verfasst, sondern vermutlich einfach gebündelte RSS-Feeds von verschiedensten Online-Medien verteilt. Den Sinn dahinter kann mir bei Gelegenheit dann ruhig mal jemand erklären ;)

Fazit von einem meiner eher kürzeren Beiträge hier: Nette Statistikspielerei, aber ernüchternde Zahlenspiele.

(via TechCrunch)

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Aug 24

 

Dass ich riesiger last.fm-Fan bin, hab ich vermutlich schon mal hier erwähnt. Aber das ist ja nicht das Ende der musikalischen Fahnenstange. Wenn ich für mich persönlich resümiere, wo und wie ich am meisten Musik kennengelernt habe im Netz bzw wo ich mich am meisten mit Musik auseinandergesetzt habe, dann verbinde ich das mit zwei Plattformen: Eben bereits erwähntes last.fm und auch MySpace. Ich halte es nach wie vor für einen der größten Trümpfe von MySpace, sich zu einem sehr frühen Zeitpunkt um Bands und Musiker bemüht zu haben. Im Gegensatz zu Facebook ist jeder große Künstler bei MySpace entweder selbst oder durch unzählige Fanpages vertreten und auch für die unbekannten Künstler ist es eine sensationell einfache Möglichkeit, seine Musik einem großen Publikum anzubieten. Während bei Facebook, die mit ilike als Premiumpartner versuchen, dort halbwegs mit MySpace mitzuhalten, kann man bei anderen Social Networks nicht annähernd sowas wie eine Strategie erkennen, den Markt "Musik" (oder auch Film) in die eigene Plattform einzubinden.

Ich würde aber last.fm und MySpace nicht als Konkurrenten bezeichnen. Da gibt es einige andere, die eher last.fm das Wasser abgraben könnten.

Recht frisch dabei ist blip.fm, welches wirkt wie ein last.fm/twitter-mashup. Man sucht sich einen Song (schade, dass die interne Suche nicht auf so sehr viele Songs zugreifen kann), und "twittert" anschließend Artist+Songname und einen Kommentar dazu. Ist eine schöne Idee eigentlich, aber über kurz oder lang wird last.fm sicher selbst eine Microblogging-Funktion aufbieten. Bis es soweit ist, kann man sich mit einer Applikation behelfen, die automatisch die "geliebten" Songs twittert. Das sieht dann so aus:

Lastfm to twitter

Wie Ihr seht, werden neben den Hash-Tags "lastfm" und "love" auch Künstler und Songtitel genannt und hintendran gibt’s dann noch den Link, der zum Song bei last.fm führt. Ist ein nettes Zusatz-Feature, bei dem man sich aber darüber im Klaren sein sollte, dass es den Followern eventuell übel aufstoßen könnte, wenn man alle 3 Minuten oder gar öfter einen Tweet mit einem geliebten Titel absendet. Sollte sowas mal direkt über last.fm möglich sein, hoffe ich, dass man dafür einen Extra-Button einbaut. Besser noch wäre eine Funktion wie bei blip.fm, wo man den gehörten Song gleich auch noch mit einem Kommentar versehen kann.

Während blip.fm aber eher ein Microblog mit Schwerpunkt Musik ist, gibt es für last.fm durchaus auch ernstzunehmendere Konkurrenten. Sowohl last.fm als auch MySpace müssen um die Vorherrschaft bei den Musik-Communities gegen imeem bestehen. Wie zB bei readwriteweb berichtet, holt imeem zum ganz großen Schlag aus. In den Vereinigten Staaten ist man hinter Facebook und MySpace bereits das größte Social Network und nach den neusten Zahlen auch die größte Music-Streaming-Geschichte klar vor last.fm. 65000 Neuanmeldungen täglich(!) sind wohl ein Indiz dafür, dass es Sinn macht, alle vier großen Companies (EMI, Universal, Sony, Warner Music) im Rücken zu haben.

Ich persönlich finde Imeem weitaus weniger übersichtlich als last.fm. Es gibt natürlich ebenfalls ein riesiges Musikangebot, kann wie bei last.fm natürlich auch playlists erstellen und man kann sogar gezielt nach playlists suchen - ein Feature, welches ich bei last.fm noch vermisse. Darüber hinaus hat man mehr Möglichkeiten, seine Profilseite zu gestalten. Ein Mehr an Möglichkeiten bedeutet aber natürlich gleichzeitig ein Sammelsurium an verschiedenen Designs, Anordnungen der Sidebars und die wildesten Hintergründe. Während sich das Look and Feel ähnlich wirsch darstellt wie bei MySpace, kann man sich durch seine Widgets klar von MySpace abgrenzen: Meinen Player oder einzelne Songs bzw Videos kann ich auf diese Art auf verschiedenen Homepages, Blogs und Social Networks problemlos einbinden.

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen Ihr persönlich mit Imeem gemacht habt. Ich persönlich mag das Look and Feel bei last.fm wesentlich mehr und zudem ist es bei der Suche nach meinen persönlichen Göttern "Depeche Mode" mehrfach vorgekommen, dass ich auf falsch getaggte Songs gestoßen bin in anderen playlists. Ich muß allerdings auch zugeben, dass ich mich mit Imeem noch nicht ansatzweise so weit auseinandergesetzt habe wie mit last.fm.

Nach dem Abgesang auf Pandora bleiben also diese beiden übrig, was die großen Streaming-Portale angeht. Wenn ein kleinerer Dienst wie muxtape verschwindet, kann da schon eher ein neuer nachrücken - im Fall muxtape z.B. 8tracks. Bleibt allerdings abzuwarten, wie lange diese Seite den Musikfans erhalten bleibt.

Liege ich überhaupt richtig mit meiner Ansicht, dass es eine Grundsatzentscheidung ist - last.fm oder Imeem? Oder kann man sich auf Beides einschiessen? Nutzt Ihr einen dieser Dienste oder beide? Oder geht Ihr beim Musikhören einen ganz anderen Weg: MP3 downloads via iTunes oder musicload usw, Web-Radio oder Angebote wie songza?

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Aug 23

ForestleIch bin nicht bei Greenpeace, esse gern und oft Fleisch und wer meine Grünpflanzen kennt, weiss dass ich auch dort nicht wirklich viel zum Schutz der Natur beitrage. Aber jetzt wird alles anders: Forestle ist gekommen, um den Regenwald zu retten.

Forestle ist eine Internetsuche, die - im Gegensatz zu anderen Such-Neulingen - nicht alles anders oder besser machen will bezüglich der Such-Algorithmen. Im Gegenteil - es ist kein Zufall, dass eine ökologisch ausgerichtete Suchmaschine mit Wald anfängt und mit Google aufhört. Forestle bedient sich nämlich der Google-Suchmechanismen, was also auch den Google-Standard bei den Ergebnissen gewährleistet - wie gut oder schlecht man die jetzt auch bewerten möchte ;)

Und wie rettet man nun den Regenwald durch bloßes googlen? Forestle beteiligt sich an der Aktion Adopt an acre, die durch die generierten Spenden Teile des Regenwaldes aufkauft und dadurch nachhaltig schützt. Pro Suche werden somit 0,1m² für die Ewigkeit geschützt. Forestle selbst sagt, dass das etwa der Größe meines Bildschirmes entspricht. Da vermutlich alle Gags diesbezüglich bereits gemacht wurden, spare ich mir das jetzt mal ;)

Ich weiß gerad nicht, wo exakt der Fehler liegt, aber wenn ich per Firefox3 bei Forestle suche, erhalte ich nur die erste Seite der Ergebnisse, kann also nicht die weiteren Ergebnisse verfolgen. Unterm IE hingegen funktioniert es ganz normal. Hat da jemand eine Idee oder ähnliche Resultate?

Ich finde die Idee grundsätzlich sehr sympathisch, denn so leicht war es einem noch nie gemacht worden, etwas für den Naturschutz zu unternehmen. Kann auch an der Sache bislang keinen wirklichen Haken erkennen - wüßte auch nicht, wo der sein sollte bei einer kostenlosen Suche mit den gewohnten Ergebnissen. Aber - obwohl ich ja bekennender Google-Freund bin - es bleibt ein Rest an Zweifel, weil ich mich erinnern kann, dass Google schon ein kurzes Intermezzo hinter sich hat, was grüne Suchmaschinen angeht. (Wobei man dazu auch sagen muß, dass sich ecocho derzeit auch nicht an die Regeln gehalten hat)

Forestle hat auch mal überschlagen, wieviele Menschen wieviel Regenwald retten können:

Forstletabelle

Also - tut mal was für unseren Planeten und sucht drauflos - ich geh jetzt erstmal einkaufen und hol mir ‘ne neue Kiste Krombacher ;)

 

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Aug 21

Was ist eigentlich ein Avatar? Wikipedia meint:

Ein Avatar ist eine künstliche Person oder ein grafischer Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt, beispielsweise in einem Computerspiel.

Das Wort leitet sich aus dem Sanskrit ab. Dort bedeutet Avatāra „Abstieg“, was sich auf das Herabsteigen einer Gottheit in irdische Sphären bezieht. Der Begriff wird im Hinduismus hauptsächlich für Inkarnationen Vishnus verwendet.

Schon seit je her bin ich ein begeisterter ich-mach-jeden-Scheiss-mit-Typ, wenn es um das Internet geht - sollte hinlänglich bekannt sein ;) ich hab mit meiner Familie als Weihnachtself getanzt (Seite derzeit nicht verfügbar), hab bei MyHeritage die Ähnlichkeit zwischen mir und Sophie Marceau feststellen dürfen(siehe Flash-App unten), bin total simpsonized und es gibt auch einen Southpark-Avatar mit sowas ähnlichem wie meinem Antlitz. Jüngst wurde wieder so eine Welle losgetreten und mit einer Verzögerung von jeweils einem Tag war man auch gezwungen, entweder Manga, Yearbook-Oldie und/oder Lego-Männchen zu sein.

 

MyHeritage: Familienstammbaum - Genealogie - Prominente

Während mich die Manga-Schwemme bei Twitter doch etwas nervt, bin ich ansonsten ziemlich begeistert von dem, was heute mit einem Foto-Upload möglich ist. Ich war schon früher - und mit früher mein ich vor knapp 10 Jahren - bei Gizmoz angemeldet. Dort konnte man zum Beispiel seine Visage in einen knuddeligen 3D-Hasen einpassen. Die Möglichkeiten beim Editieren waren natürlich eher rudimentär, aber es sah - gerade zu der Zeit - richtig klasse aus. Leider existieren die Avatare von früher schon längst nicht mehr, sonst hätte ich sie hier mal gepostet ;) Aber die Seite selbst existiert (wieder) und hat seine Dienste natürlich gewaltig aufgebohrt. Beispielsweise kann man sich jetzt selbst als Hauptdarsteller eines kurzen Filmes feiern lassen, in welchem man wahlweise Skater, Tänzer oder sonstwas sein kann.

Avatare

Wenn Ihr jetzt auch mal am Puls der Zeit sein wollt und Euch auf eine dieser Applikationen stürzen möchtet, nutzt entweder die Links in diesem Beitrag, oder lest am Besten den Artikel bei mashable, der sich mit eben diesen virtuellen Verstümmelungen auseinandersetzt ;)

Ach ja - und laßt mich wissen, wo man Eure Meisterwerke bestaunen kann :)

 

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Aug 21

 

Im Grunde hab ich den Großteil an Content schon in die Überschrift gepackt ;)

Cem hat sich mächtig ins Zeug gelegt und jetzt schon einen Termin fixgemacht für die MicroBloggingConference 09. Es wird nach aller Voraussicht das Wochenende 23./24.Januar sein und der ganze Spaß findet wie vorgesehen in Hamburg statt.

Da Cem die Orga bislang noch alleine stemmt, sammelt er gerade ein paar Freiwillige um sich, die ihn dabei unterstützen können und weitere Dinge wie ein Blog oder eine Wiki zur MBC09 werden auf den Weg gebracht.

Er hofft darauf, dass bis zu 200 twitter-/plurk-/pownce-/identi.ca-Begeisterte an diesem Event teilnehmen und die Veranstaltung somit zu einem Erfolg machen.

Falls Ihr direkt irgendwelche Fragen zu dem Event oder den Modalitäten habt, verfolgt bitte Cems Blog, dort werdet Ihr mit den neusten Infos zur Veranstaltung versorgt. (und hier wirds dann auch nochmal aufgewärmt :D )

Ganz wichtig ist ihm übrigens, dass sich dort alle wohlfühlen, die sich dem Microbloggin in irgendeiner Weise verbunden fühlen. Seht es also bitte nicht als Veranstaltung für A-Blogger und Informatiker aus Microblogging-Unternehmen, sondern für jeden, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Ist also unerheblich, ob es sich um identi.ca-Gründer Evan, Blog-Papst Robert Basic oder Klötzchen-Werner handelt, der pünktlich zur Konferenz seinen Twitter-Account eingerichtet hat und es auf 3 Follower bringt.

Microbloggt Ihr also gerne oder schreibt Ihr über das Thema, dann überlegt Euch, ob Ihr auch dabei sein wollt. Es wird die erste Veranstaltung dieser Art in Deutschland sein und hey - Ihr wollt doch auch später mal zu denen gehören, die erzählen können, dass sie bei den Anfängen dabei gewesen sind, oder nicht? ;)

Und nicht vergessen: Tweets, Dents oder was auch immer zum Thema bitte mit hash-tag mbc09 versehen.

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Aug 20

 

LinkedInEs scheint mittlerweile chic zu sein, den Launch seiner Seite in wichtigen Märkten zu verschlafen. Facebook hat es vorgemacht und erst sehr, sehr spät - und zur Freude von Profiteur StudiVZ - eine deutsche Version seines Social Networks aufgeboten. Wir wissen alle, dass es Facebook trotz allen Qualitäten und trotz aller technischen Defizite des Konkurrenten bislang sehr schwer fällt, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen.

Diesem Beispiel folgt nun LinkedIn, US-amerikanisches Pendant zu Xing. Für die unter Euch, die diese Netzwerke nicht kennen: LinkedIn und Xing sind sowas wie die Erwachsenen unter den Social Networks - weniger verspielt, weniger bunt, dafür aber mit einem seriösen Background. So verstehen sich beide Portale als Karriere- bzw Business-Netzwerke. Hier passieren grundsätzlich ähnliche Dinge wie bei Facebook und Konsorten - nur eben oft vor einem beruflichen Hintergrund. Während man mit seinen neuen MySpace-Kontakten eher in die Disco, zum Konzert oder ins Bett geht, findet man bei Xing/LinkedIn eher den Kontakt, der einen beruflich weiterbringen kann, der einem im günstigsten Fall vielleicht sogar einen neuen, besseren Job einbringt und bleibt mit Geschäftsfreunden in Verbindung.

Unter diesem seriösen Deckmantel finden natürlich die gleichen Social Network-Komponenten wie bei den anderen Netzwerken ihren Einsatz, die Priorität aber bleibt eine andere.

Hat man nun Facebook schon schlechte Chancen auf vernünftige Marktanteile in unserem Land nachgesagt, sieht die Situation bei LinkedIn noch ein wenig anders aus. Während Facebook technisch meilenweit entfernt ist von der Deutschen Nr.1, kann sich LinkedIn einen solchen Vorsprung gegenüber Xing nicht erarbeiten. Der amerikanische Trumpf in dieser Partie können höchstens die Userzahlen sein, denn dort hat Xing das Nachsehen.

Bei anderen Kriterien sehe ich allerdings sogar Xing in der besseren Position, so kann man auf 16 Sprachen verweisen, während es das amerikanische Netzwerk bis dato lediglich auf Englisch und Spanisch gebracht hat.

Wenn man auf dem deutschen Markt so weit hinterherhinkt und sich nicht die allergrößten Erfolgs-Chancen ausrechnen darf, fragen wir uns natürlich zu Recht, wieso die US-Karrierenetzwerker es hier überhaupt probieren. Ich glaube, Robert hat die Antwort richtig gedeutet: Einfach aus dem Grund, weil es eine Chance gibt.

Zitat Robert Basic:

Warum es LinkedIn dennoch probiert? Einfache Antwort: Man verspricht sich eine Chance. Sonst würde man es nicht tun. Und 10% Marktanteil sind immer noch besser als 0,1% Marktanteil.

Da beide Karriere-Netzwerke monetär durch die Mitgliedsbeiträge wesentlich festeren Boden unter den Füßen haben als die Fun-Konkurrenz, sind dadurch auch geringere Userzahlen schon interessant.

(via turi2)

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Aug 19

 

Im Gegensatz zu dieser Kameradin hier bin ich ein Fan von Lifestreaming-Diensten wie FriendFeed, FreundeNews oder eben Lifestream.fm. Wenn Ihr ihren Beitrag lest, findet Ihr dort einige Ansichten über das sich-im-Netz-zur-Schau-stellen, die ich hundertprozentig so unterschreibe. Aber in meinen Augen macht es keinen Unterschied, ob ich meine Saufbilder bei StudiVZ reinstelle, meinen Chef in meinem Blog disse und meine Ex-Freundin bei youporn der masturbierenden Öffentlichkeit präsentiere - oder ob ich diese 3 Dinge gebündelt in einem Feed ins Netz stelle. In beiden Fällen entscheide ich, wer was von mir zu sehen, hören, lesen bekommt und in beiden Fällen bin ich dafür verantwortlich und muß mir im Voraus über die Folgen im Klaren sein. Wie gesagt: D’accord, was die Frage nach der Verantwortung angeht, aber deswegen kann ich ja nicht den Service verteufeln, der - auf meinen Wunsch hin - meine sowieso schon öffentlichen Daten gebündelt weitergibt.

Sollte aber eigentlich gar nicht mein heutiges Anliegen sein, eine Lanze für Aggregatoren oder Lifestreaming-Dienste zu brechen - ich unterstelle dem Großteil meiner Leserschaft sowieso eine gewisse Affinität zu Services dieser Art ;)

Während sich Lifestream.fm immer noch in der geschlossenen Beta befindet, wird der aktuelle Service - meiner Meinung nach - sehr gut von Kleinbloggersdorf angenommen und wird sich sicher genauso wie ich über neue Features freuen. Heute wurden die Betatester nämlich von Lifestream informiert, dass sich dort Einiges getan hat. Folgende Funktionen erweitern den Umfang des deutschen FriendFeed-Konkurrenten:

  • Favoriten-Funktion
  • embedded YouTube-Videos
  • Social Bookmarking
  • Benachrichtigungen bei comments

Die Favoriten-Funktion erklärt sich im Grunde von selbst. Es gibt nun ein graues Herz-Icon, welches durch Anklicken - also Favorisieren des Beitrages - rot markiert wird. Zudem kann man sich über den "Everyone"-Button im Topmenü auch die Favoriten aller User anzeigen lassen, genauso wie deren Beiträge und Kommentare natürlich.

Zudem werden gespeicherte YouTube-Videos jetzt direkt im lifestream eingebunden, können also dort auf der Seite betrachtet werden und Social Bookmark-Dienste wie Mr.Wong oder StumbleUpon werden nun auch unterstützt.

Hört sich alles gut und durchdacht an und läuft für eine geschlossene Beta auch schon sehr rund :) Im hauseigenen Blog zeigen die Jungs ganz stolz - mit Recht - dass man sie bei FriendFeed ruhig auf dem Schirm haben sollte, wie der dort angegebene Alexa-Graph belegt.

 

 

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