…und das direkt an zwei verschiedenen Fronten: Zum Einen hat man sich bei Facebook vorgenommen, der Flut von Applikationen Herr zu werden und zum Anderen wird gerade ein interner Messenger für die User freigeschaltet. zweinull.cc hat sich direkt auch mit beiden Themen bezüglich Facebook auseinandergesetzt (und zwar hier und hier) Wie Martin in seinen Ausführungen bin auch ich der Meinung, dass Facebook so ziemlich alles richtig macht, was die Deutsche Konkurrenz falsch macht. Nicht nur, dass man als erstes der großen Social Networks externe Applikationen ermöglicht hat – jetzt hat man auch folgerichtig erkannt, dass man der Flut an (teilweise wirklich unbrauchbaren) Applikationen einen Riegel vorschieben muss und das tut man, indem man eine neue Funktion eingebaut hat. Die Funktion besteht lediglich aus einem zusätzlichen Button bei der Anfrage einer neuen Installation und zwar kann man dort nun auch auswählen, ob man von exakt dieser Person, die für die Anfrage verantwortlich ist, alle weiteren Anfragen blockieren möchte. Das macht insofern Sinn, als es – zumindest fällt es mir bei meinen Kontakten auf – immer nur bestimme Personen sind, die scheinbar jede verfügbare Applikation nutzen müssen ;) Somit korrigiert man diese Funktion, lange bevor sie bei StudiVZ überhaupt eingeführt wurde und sie bei myspace noch in den Kinderschuhen steckt. Bei der zweiten Neuerung handelt es sich übrigens um einen internen Messenger, mit denen die Facebook-User im ICQ-Stil miteinander kommunizieren können. Klingt grundsätzlich interessant, werd ich mich aber später nochmal genauer zu äussern, sobald diese Funktion für mich freigeschaltet ist.
Unterm Strich glaube ich wie gesagt, dass Facebook die grundsätzlich richtigen Entscheidungen trifft und somit auch das letzte Wort um die Vorherrschaft im Deutschen Sprachraum noch lange nicht gesprochen worden ist.




