Bijan Sabet (Spark Capital) und Jeff Bezos (Amazon-Gründer, Bezos Expeditions) sind bei Twitter mit einer kräftigen Finanzspritze eingestiegen und laut kress.de winkt Sabet auch ein Sitz in Twitters "Board of Directors". Da wollten sich auch die bisherigen Geldgeber nicht lumpen lassen und haben dem Microbloggingdienst auch noch mal neues Kapital zugeführt. Man will damit jetzt endgültig zum Angriff blasen und verspricht sich davon, in näherer Zukunft auch Geld mit Twitter verdienen zu können.
Deshalb soll das neue Kapital dazu genutzt werden, um in Manpower zu investieren, was wiederum zum Zweck hat, Twitter stabil und vor allem ständig laufen lassen zu können. Könnte nicht schaden, ein stabiles Twitter zu installieren, wenn man wirklich als die Marke in der Internetkommunikation zu Weltruhm gelangen möchte.
Apropos Twitter: Wer - wie ich - auf eine gescheite Suchfunktion bei Twitter wartet, bekommt jetzt von dritter Seite Hilfe angeboten. Was Twitter scheinbar irgendwie vergessen hat, liefert uns nun Twellow. Mittlerweile 334000 Twitterer sind dort bereits erfasst und so kann man nach Namen oder Kategorie nach Kontakten suchen.
Bei innovativen Kommunikationsmitteln wie Microblogs scheint wohl hin und wieder schon mal das ein oder andere Feature auf der Strecke zu bleiben, welche man sonst eigentlich von einer durchdachten Applikation erwarten kann. Neben Twitter zeichnet sich nämlich auch Plurk dadurch aus, dass man nicht in der Lage ist, gescheit nach anderen Nutzer des Dienstes zu suchen. Aber auch da gibt es Abhilfe für den geneigten "Plurker": Bei Plurkerati kann man jetzt ebenfalls nach seinen Freunden - oder wem auch immer - suchen, in dem man den Namen, die Location oder die User Details als Suchbegriff verwendet. War längstens überfällig
Weiter warten muss man hingegen auf vernünftige Tools, die es uns ermöglichen, außerhalb des Browsers seine Nachrichten für Plurk zu verfassen. Zwar gibt es zwei Anwendungen für Adobe Air, die Plurk unterstützen, aber statt der gewohnten Timeline nutzen die lediglich die mobile-Variante und das kann eigentlich nicht der Weisheit letzter Schluß sein.
Wenn ich an höhere Mächte glauben würde, würd ich vermutlich eine Plurk-Unterstützung für meinen Alleskönner Digsby in mein Nachtgebet mit einschließen. Das Sahnehäubchen allerdings wäre es, wenn man bei Digsby direkt ping.fm einbinden könnte, aber darauf muß ich vermutlich noch länger träumen.



