17 Jul, 2008
Last.fm startet durch mit neuem Design
Posted by: Casi In: Social Networks|World wide web|zweipunktnull
Last.fm ist toll – keine wirklich neue Erkenntnis, ich wollte es nur noch einmal gesagt haben ;) Erst neulich hab ich ja noch die ein oder andere Zeile zu dem Thema verfasst und dort neben dem neuen Feature – ungesignte Musiker werden an den Werbeeinnahmen beteiligt – auf andere schöne Funktionen bzw Mashups hingewiesen.
Warum ich es heute wieder thematisiere, könnt Ihr entweder der Überschrift oder den folgenden Bildern entnehmen. Last.fm ist nämlich heute mit neuem, verbessertem Design an den Start gegangen. An "neu" gibts nichts zu rütteln, aber dem "verbessert" will ich natürlich auf den Grund gehen ;)
Zunächst fällt erst mal auf, dass einem nichts auffällt – Seite lädt nämlich erst sehr lange, um dann eine Fehlermeldung folgen zu lassen – nicht erreichbare Seiten gehören mitunter ja derzeit zum guten Ton im Zwonull-Business ;) Ein Blick auf das last.fm-eigene Blog klärt mich dann auf:
Need…more…power! We just lost an entire rack of webservers, please stand by while we restore normal service…
Man kann also davon ausgehen, dass der ein oder andere Admin heute Nacht noch ein volles Programm haben wird, und zu den von last.fm errechneten 1866 Tassen Kaffee, die während der Betaphase des neuen last.fm konsumiert wurden, wird sich auch noch so mancher Schluck dazugesellen.
Mittlerweile läuft last.fm wieder einigermaßen stabil, wenn auch immer noch sehr langsam – aber in einer solchen Phase nimmt man das wohl gern in Kauf – zumindest, wenn das Ergebnis einen später dafür entschädigt.
Die Startseite kommt jedenfalls schon mal sehr schlicht und aufgeräumt daher – der Spagat zwischen Usability und Design ist hier – meiner Meinung nach – glänzend gelungen.

So offenbart sich einem last.fm, wenn man als nicht-eingeloggter User die Seite betritt, während die eigene Profilseite nun so ausschaut:

Wie schon bei der Startseite fällt mir direkt auf, wie übersichtlich und aufgeräumt die Seite wirkt. Man fühlt sich direkt beim ersten "Look and Feel" heimisch – erinnert mich an das Erlebnis vor wenigen Tagen, als Facebook schon mal Einblicke in deren neues Design gewährte. Bei den letzten gespielten Songs kann man per Button direkt auswählen, ob man den jeweiligen Song an seine Freunde weiterschicken, "lieben", mit Tags versehen oder zur playlist hinzufügen will. Klappt auch unter den gerade etwas erschwerten Bedingungen schon alles einwandfrei.
Wie gehabt befindet sich oben rechts im Top-Menü der Link zu meinem Profil bzw zum Ein-/Ausloggen. Auch dort gibt es ein verändertes Pulldown-Menü:

Ich kann jedem User nur empfehlen, sich schnellstens mal das verbesserte last.fm anzuschauen und selbst auf Herz und Nieren zu testen. Mir persönlich gefällt das Design sehr gut und auch die zweinulligere Bedienung weiß zu gefallen.
Was für unsere User-Augen jedoch gar nicht zu erkennen ist: last.fm hat sich nicht nur einer Schönheitsoperation unterzogen, sondern hat mit diesem Relaunch jede Zeile Programmier-Code unter die Lupe genommen und angefangen beim Audioscrobbler-Kern alles angepasst, verbessert, neuprogrammiert, was nötig war, um last.fm technisch auf den aktuellsten Stand zu bringen und für die Zukunft (sprich: die anstehenden Neuerungen) fit zu machen.
Operation gelungen, Patient humpelt noch etwas – aber mit frischer OP-Narbe ist es ja auch kein Wunder ;) Ich find den Relaunch jedenfalls gelungen und hoffe, der ein oder andere von Euch findet mich bei lastfm – und sollte ich jemals meine Musik dort hochladen, lass ich es Euch natürlich hier wissen ;)




