Micronesia [ˌmaɪkroʊˈniʒə], from the Greek mikros (μικρός) (meaning small) and nesos (νῆσος) (meaning island), is a subregion of Oceania, comprising hundreds of small islands in thePacific Ocean
Vermutlich werd ich es nie bis auf eine dieser Inseln im westlichen Pazifik schaffen. In einem Fantasiereich, welches die Microblogger eint, möchte ich hingegen behaupten, sogar in der Hauptstadt zu wohnen
Die Hauptstadt von diesem Micronesien ist so, wie eine Hauptstadt sein soll: laut, schrill, dicht besiedelt, am Puls der Zeit. Wer hier lebt, erfährt den neuesten Klatsch, die neuesten Gerüchte, schnappt aber auch die neuesten Trends und Fakten auf.
Apropos Fakten: Nicht nur uns micronesischen Hauptstädtern ist aufgefallen, dass Twitter sich ein neues Design zugelegt hat. "Neu" ist vielleicht ein wenig hochgegriffen, aber man hat das alte Design zumindest modifiziert und - meiner Meinung nach - übersichtlicher gestaltet.
Hauptunterschied bei diesem Update kosmetischer Natur dürfte die Neuausrichtung der Tabs sein. Waren sie bislang immer zentral über der Timeline, finden sie sich nun in der rechten Sidebar wieder. Darunter folgen dann die Daten der Freunde, Follower und Updates.
Abgesehen von der angenehmeren Darstellung verfolgt Twitter auch noch andere Ziele mit diesem neuen Design.
Da nämlich in Zukunft mehrere Tabs angedacht sind, kann man auf diese Art und Weise das Interface eher um neue Funktionen erweitern, als würde man bei der bisherigen Anordnung bleiben.
Ausserdem gab es eine Ajax-Frischzellenkur für Twitter. Daten werden nun via Ajax aktualisiert, zeitintensives Neuladen der kompletten Seite fällt also nun weg.
Zudem sieht man die Buttons zum Favorisieren und reply nur noch, wenn man sich mit der Maus über dem jeweiligen Tweet befindet.
Twitter räumt jedoch ein, dass bei diesem Update des Interfaces nicht gerade die wichtigsten der anliegenden Änderungen vorgenommen wurden. Die weitaus wichtigeren Dinge finden unter der Haube statt und so dürfen wir gespannt sein, wie das "neue" Twitter funktionieren wird - in hoffentlich naher Zukunft.
Übrigens reiht sich auch FriendFeed in die Reihe derjenigen ein, die derzeit im 2.0-Business mit neuem Design aufwarten können. Da im Wesentlichen aber die bereits bekannten Änderungen aus der Beta übernommen wurden, vernachlässige ich dieses Thema hier ein wenig.
Außerdem reden wir ja über Micronesien und nicht über Aggregatorhausen

Wenn man als deutscher User/Blogger eine gewisse Affinität zu Microblogs mitbringt, wird einem nicht entgangen sein, dass Sprechblase-Blogger Cem für Januar eine Konferenz ins Leben gerufen hat, die sich ausschliesslich mit diesem neuen Medium auseinandersetzen wird. Nun gibt es auch das gleichnamige Blog zur MBC09. Alles Wissenswerte über die MBC09 erfahrt Ihr also zukünftig dort.

Via Twitter Grader kann man sich - schwanzvergleichtechnisch - anzeigen lassen, welchen "Grade" man twittertechnisch erreicht. Bin noch nicht ganz sicher, was diese Spielerei bringen soll, zumal irgendwie auch nur etwas mehr als 30000 Twitterer erfasst wurden - na immerhin werde ich mit 66 Prozent ins erste Drittel einsortiert
Darüber hinaus werden der Link zur eigenen Twitter-Page als auch die dort angegebenen Infos wie Zahl der Freunde/Follower/Updates oder Bio abgebildet und eine Tag Cloud der eigenen getwitterten Worte. Sobald ich eine Rubrik "Apps, die die Welt nicht braucht" einführe, werd ich mich vermutlich an den Twitter Grader erinnern

Interessanter ist da schon Tweader. Diese Twitter-Applikation stellt uns eine neuen Weg zur Verfügung, übersichtlich die Dialoge via Twitter zu verfolgen. Man gibt lediglich die ID des ersten Tweets eines Dialoges an und erhält daraufhin eine Auflistung aller Replies.
Das wäre es für heute aus Micronesien von mir - obwohl, wo wir gerade von weit entfernten Inselgruppen mitten im Pazifik reden, ist es ja eigentlich thematisch nicht mehr weit bis zum romantisch verklärten Mythos der Piraten. Vor zwei Tagen jedenfalls war es wieder soweit und man feierte den Talk-like-a-pirate-day und man tat was? Genau - man sprach wie ein Pirat ;)
Zahlreiche Blogpostings, Tweets und Comments an diesem Tag bemächtigten sich dieses Kauderwelsches und der Spuk ist auch heute noch nicht wirklich ausgestanden. Wer mal sehen möchte, wie sich sowas liest, sollte sich entweder Google oder Facebook vorknöpfen. Bei beiden Angeboten gibt es die Möglichkeit, die Sprache "Pirate english" auszuwählen
Sehr witzige Sache - vor allem die Umsetzung für Facebook ist äußerst liebevoll bis ins letzte Detail ins Seemanns-Jargon übertragen worden - Arrrrr




