Unter dem Namen "digital music facts 2008" haben die drei Medien netzwelt.de, Musikwoche und Werben & Verkaufen eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun vorliegen.
Ich möchte die Ergebnisse jetzt auch gar nicht hier alle runterrasseln, weil sie im oben verlinkten Netzwelt-Artikel sehr gründlich erörtert werden. Lediglich ein paar interessante Fakten picke ich mir hier heraus, die mir aufgefallen sind.
Demnach finden sich in den 10 größten Musikportalen, die hierzulande Musik zum Download anbieten round about 31 Millionen Songs. Wobei hier natürlich nicht von 31 Millionen verschiedener Songs die Rede ist, sondern vom kumulierten Wert sämtlicher überprüften Anbieter. Die größte Auswahl dabei gibt es bei iTunes, die nach eigenen Angaben über 8 Mio Songs anbieten können.
Erschreckend finde ich die Tatsache, dass über 50% der Songs nach wie vor im unseligen wma-Format angeboten werden, während mp3s nur auf ein knappes Drittel kommen mit 28%. Im z.B. von iTunes verwendeten AAC-Format sind immerhin 30% der Songs zu haben.
Laut Studie ist übrigens akuma.de der einzige Anbieter, der zu 100% kopierschutzfreie Songs anbietet. Zudem ist akuma.de auch gleichzeitig das Musikportal mit den meisten Bezahlwegen von Kreditkarte über paypal bis clickandbuy.
Interessant finde ich auch die Tatsache, dass im Rahmen dieser Umfrage den meisten Befragten die größeren Portale wie napster und musicload bekannt wären, aber nur ein weitaus niedriger Teil kauft letztendlich auch dort.
Für weitere Zahlen und Erkenntnisse der Studie schaut Euch den netzwelt-Artikel an, während wir hier unterdessen von günstigen Musik-Flatrates und kopierschutzbefreiten Songs in guter Qualität träumen ;)




