Es ist noch nicht lange her, dass die Konkurrenz mit MySpace Music mächtig vorgelegt hat. Wer nun gedacht hat, dass Facebook sich auf diesem Feld – Musik – kampflos geschlagen gibt, scheint auf dem Holzweg.
Wie Mark Zuckerberg nämlich in einem Interview mit der New York Post äußerte, ist Facebook ebenfalls auf dem Weg, einen eigenen Musikdienst auf den Weg zu bringen. Neben iLike, die auch schon zu Facebooks Partnern im sogenannten Great Apps Program sind, gehören auch die Musikdienste iMeem.com, Rhapsody.com und lala.com. Neben diesen Online-Vertretern des Genres bemüht sich Facebook scheinbar aber auch um die großen Major-Label Universal, EMI, Warner und Sony. Muss man meiner Meinung nach auch, wenn man in Sachen Musik eine ernsthafte Rolle spielen will neben MySpace Music.
Ebenso klar scheint mir, dass man MySpace so oder so nicht ohne weiteres den Rang ablaufen kann, was Musik angeht. Ein eigener Dienst müsste demnach auch so attraktiv gestaltet sein – für Werbepartner als auch für die User von Facebook – dass man diesen neuen Service mit einem ähnlichen Paukenschlag launchen kann wie es die Konkurrenz jüngst vorgemacht hat. Nichts wäre unnötiger als ein halbherziger Dienst, der im Wald von Applikationen untergeht.




