21 Okt, 2008
Grün ist die Hoffnung…und die Suchmaschine Forestle
Posted by: Casi In: World wide web| zweipunktnull
Eben kam hier eine Pressemitteilung ins Haus geflattert - Absender: Forestle.org
Wir erinnern uns: Via Forestle konnte man im August - wenn auch nur für kurze Zeit - gleichzeitig das Netz via Google durchsuchen, als auch etwas für den Erhalt des Regenwaldes tun (ich schrieb in meinem Artikel "Bier und Internetsuche" darüber).
Google hat sich aus mehr oder weniger fadenscheinigen Gründen direkt wieder von diesem Projekt zurückgezogen, obwohl innerhalb kürzester Zeit über 30000 Suchanfragen täglich bei Forestle aufliefen, wodurch mehrere Tausend m² Regenwald nachhaltig gesichert werden konnten.
Mit Znout wurde postwendend eine neue Suchmaschine von Forestle-Macher Christian Kroll an den Start gebracht. Die setzte ebenfalls auf "grüne" Technologien, verzichtete aber auf die Rettung des Regenwaldes. Naja, genauer gesagt verzichtete Znout darauf, mit der Rettung des Regenwaldes zu werben - ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass ein nahezu identisches Produkt an den Start gegangen ist mit einem grundlegend anderen Konzept.
Wie auch immer - das ist alles Schnee von gestern, denn Forestle ist wieder da. Was macht man, wenn man nicht mehr auf die Zusammenarbeit mit Google setzen kann? Genau - man arbeitet mit Yahoo zusammen!
Das hat für uns als Suchende im Internet erstmal den Vorteil, dass man sich die Suchergebnisse optional auch mit Bildvorschau anzeigen lassen kann. Somit haben wir jetzt zwei grüne Alternativen aus einem Haus: Entweder das neugestartete Forestle oder - falls man so gar nicht ohne Google-Suchergebnisse auskommt - Znout, über welches es in der Pressemitteilung heisst:
Znout steht für „zero negative output“ und wird ebenfalls vom Forestle-Team betrieben. Bei Znout werden die durch die Suchabfragen verursachten CO2-Emissionen mit den Kauf von Zertifikaten für erneuerbare Energien ausgeglichen.
Wie Ihr Euch auch immer entscheidet - fürs Gewissen und für die Umwelt kann ich Euch beide Alternativen ans Herz legen - und ich hab meine ersten Quadratzentimeter Regenwald durch meine Recherchen zum Artikel bereits gerettet



