Bei manchen Nachrichten packt man sich doch zumindest in Gedanken an den Kopf. Da wird in Bukarest die Vorpremiere des neuesten James Bond-Filmes namens "Ein Quantum Trost" gezeigt und mitten im Film läuft der Film nicht mehr weiter. Grund: Fälschlicherweise wurden die benötigten Paßwörter, die man aus den Vereinigten Staaten bekommen hatte, um 22 Uhr ungültig. Wenn die Verleihfirma sich dann lediglich mit der Bemerkung äußert, dass man nun wisse, dass der Kopierschutz funktioniert, dann kann das doch nur noch Galgenhumor sein, oder?
In Fefes Blog, durch welches ich über diese Nachricht stolperte, wird auch zu Recht geschrieben, dass die Software-Piraten nicht annähernd einen so großen Schaden anrichten, wie es Musik- und Filmindustrie selbst tun. Irgendwann wird man hoffentlich einsehen, dass man andere Wege beschreiten muss, als erwachsene Musik- und Filmfans mit inakzeptablen DRM-Auswüchsen zu entmündigen. Felix bringt in seinem Artikel ebenfalls EA ins Spiel, welche auch durch ein höchst bedenkenswertes Rechtemanagement in letzter Zeit von sich reden machen.
Unterm Strich macht man sich durch eine solche Nachricht erst mal wieder weltweit lächerlich, selbst wenn man die Situation durch den Verweis auf den grandiosen Kopierschutz irgendwie noch zu retten versucht. Haben die geladenen Gäste in Bukarest den Film eigentlich noch zu Ende sehen dürfen?





