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12 Nov, 2008

Hulu sei Dank: Die Simpsons anschauen bei MySpace

Posted by: Casi In: Social Networks

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 Irgendwie ist momentan alles besser in den Vereinigten Staaten: Während wir Angie haben, bekommen die Obama. Die haben MySpace Music und andere tolle Video- und Musikdienste und wir schauen nur zu. Besser gesagt, wir schauen nicht zu, denn unser Bildschirm bleibt schwarz.

Ähnlich verhält es sich jetzt mit dem allerneuesten Coup aus dem Hause MySpace: Während wir uns in Deutschland mit dem gerade neu gestarteten Profil 2.0 rumschlagen, betritt in den USA eine neue MySpace-Applikation namens Primetime die Showbühne. Das Wort "Show" darf man dabei getrost wörtlich nehmen, denn mit dieser Applikation implementiert MySpace einen Mediaplayer, der sich gewaschen hat und der den Zugriff auf den kompletten Hulu-Content gewährt.

Hulu.com ist Rupert Murdochs Gegenentwurf zu YouTube und bietet in hoher Qualität viele US-Serien wie Heroes und die Simpsons und auch Kinofilme wie z.B. Ice Age2 und Die Hard 4.0. Im Grunde hätte es bei dem Namen Murdoch auch niemanden wirklich verwundern dürfen, dass es zu dieser Zusammenarbeit kommt.

MySpace primetime

Wie Ihr auf dem Screenshot seht, könnt Ihr den Player nicht nur auf dem Profil einbinden, sondern ihn auch auf Eurer persönlichen MySpace-Seite nutzen. Das sowieso schon erfolgreiche Hulu könnte mit diesem Schritt noch mehr an Relevanz gewinnen – und für MySpace ist es ohne Frage sowieso eine großartige Geschichte. Zumindest, was die amerikanischen User angeht. 

Man macht sich bereit für die Social-Network-Schlacht gegen Facebook und mit MySpace Music, Primetime und Profile 2.0 scheint man da auch alles andere als schlecht aufgestellt. Auch dem Hulu-Konkurrenten YouTube kann man damit ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen, der jüngst noch mit dem MGM-Deal für Furore sorgte.

Während man hinter Facebook "nur" noch das zweitgrößte Social Network ist, kann man auf der finanziellen Ebene das Zuckerberg-Konstrukt klar auspunkten. Facebook ist nämlich – wie so ziemlich alle Netzwerke (mit Ausnahme vielleicht von xing) – noch ziemlich ratlos, wie man Userzahlen in dreistelliger Millionenhöhe zu Geld machen kann. Rechnet man zu den oben bereits genannten Angeboten von MySpace jetzt auch noch die Zusammenarbeit mit Auditude hinzu, kann man auf ein recht ansehnliches Monetarisierungspaket verweisen, welches man Medienmogul Rupert Murdoch hat schnüren lassen.

Wäre halt nur schön, wenn man solche Dinge auch mal weltweit auf die Kette kriegen könnte – sonst muß ich echt mal umziehen in nächster Zeit ;)

 

 

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