Vor etwa zwei Wochen habe ich bereits über kaufDA geschrieben. Ich war und bin begeistert von der Möglichkeit, mich bequem auf einer Seite im Netz über alle Angebote zu informieren. Habe es jetzt mehrfach ausprobiert und bin fast jedes Mal auf Schnäppchen gestoßen, die mich auf andere Wege sicher nicht erreicht hätten.
kaufDa hat aber das Ende der Fahnenstange nach eigenem Ermessen noch nicht erreicht. Man möchte nämlich gerne das größte deutsche Portal für lokale Einkäufe werden und die Chancen stehen meines Erachtens nicht schlecht. Ein paar Komponenten müssen gegeben sein:
- Ein Markt für das, was man anbieten möchte: Ist gegeben, denn es sieht nicht so aus, als würden in absehbarer Zeit Menschen aufhören, in ihrer Gegend einzukaufen
- Eine Idee, diese Menschen zu erreichen: Man kann tonnenweise Prospekte in Hausflure werfen lassen in der Hoffnung, dass sie nicht alle weggeworfen werden – oder man geht den cleveren Weg und aggregiert alles, was an Prospekten zu haben ist und macht sie online zugänglich.
- Ein Produkt, welches gut bedienbar ist und auf Anhieb einem Interessenten vermitteln kann, wo genau sein Vorteil bei diesem Angebot liegt.
Ich persönlich glaube, dass den Jungs das alles gelungen ist und trage somit über mein Blog gerne dazu bei, dieses Angebot hinaus in die Shopping-Welt zu tragen. Wer aber wirklich höhere Ziele anstrebt, sollte sich da vielleicht besser auf Internet-Profis verlassen. Genau so haben es die vier kaufDA-Gründer auch gesehen und werden morgen in einer Pressemitteilung prominente Unterstützung ankündigen:
Das noch junge Verbraucherportal kaufDA.de bekommt Unterstützung: Die erfahrenen
Internetunternehmer Michael Brehm (studiVZ-Geschäftsführer), Stephan Schubert (OnVista-
Gründer) und Stefan Glänzer (last.fm-Gründer) stehen den vier Gründern ab sofort mit Rat und
Tat zur Seite.
Stephan Glänzer äußert sich darin wie folgt:
Ich unterstütze gerne junge Gründer, die ihre Idee so leidenschaftlich verfolgen wie das Team
von kaufDA. Es vereint wirtschaftliche und technologische Kompetenz, wie es in Deutschland
selten zu finden ist.
"Paukenschlag" ist vielleicht ein klein wenig hochgegriffen, aber ein solches Team für eine Sache begeistern zu können ist durchaus bemerkenswert. Nun hat man geballte Kompetenz an seiner Seite und somit kann man sicher noch Einiges erwarten vom noch jungen Startup aus Berlin.
Statt weiterhin viel Glück wünsche ich den vier Gründern eher, dass sie den angefangenen Weg genauso weitergehen. In einer Zeit, in der die Startups wie Pilze aus dem Boden schiessen und jedes einzelne davon auf die Gunst der Blogger und Early Adopters hoffen muss, hat kaufDA seine Zielgruppe schon längst gefunden. Man hat also den Vorteil, dass man den Nutzern nicht mehr erklären muss, wozu das Angebot gut ist, sondern kann sich darauf konzentrieren, die Marke zu etablieren und bekannt zu machen. Wirft man mit diesem Gedanken im Hinterkopf noch einmal einen Blick auf die Expertenriege, die sich zukünftig bei kaufDA einbringen wird, scheint man in Berlin bei kaufDA gut aufgestellt zu sein für die Zukunft.




