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29 Dez, 2008

Jalbum: Das einfachste Web-Album der Welt?

Posted by: Casi In: Apps

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Via FriendFeed hat man mich auf Jalbum aufmerksam gemacht. Mein Faible für unkomplizierte Anwendungen dürfte ja mittlerweile zumindest unter meinen Lesern bekannt sein. Vermutlich deswegen gefällt mir auch dieser Service. Es geht darum, in möglichst wenigen/einfachen Schritten mit Bildern von meiner Festplatte ein Webalbum zu erstellen. Ich habe Webalben auch schon per Picasa oder Photoshop erstellt und es gibt natürlich unzählige weitere Dienste mit unzähligen Möglichkeiten. So einfach wie bei Jalbum wird es einem aber selten gemacht. Allerdings muss man sich vor dem Erstellen eines Albums registrieren und ein knapp 17mb großes File installieren.

Ist diese Hemmschwelle jedoch überwunden, ist man nur noch wenige Minuten von seinem Online-Foto-Auftritt entfernt.

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Per Drag and Drop ziehe ich die gewünschten Bilder einfach aus meinem Foto-Ordner in die Jalbum-Anwendung.

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Die Reihenfolge der bereits ausgewählten Bilder kann ich natürlich auch per Drag and drop wieder ändern. Ich kann in meinem Tool verschiedene Skins/Styles für mein Webalbum auswählen und es natürlich auch vorab betrachten.

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Selbst rudimentäre Bearbeitungsmöglichkeiten liefert Jalbum.

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Wenn ich der Meinung bin, dass ich genug Bilder meinem Album hinzugefügt habe, kann ich es mit einem Klick hochladen. Auf dem Bild oben seht Ihr, dass der Speicherplatz mit 30MB natürlich arg limitiert ist. Gleichzeitig bietet man uns natürlich die Option eines Upgrades an. So kann man beispielsweise für 19 Euro jährlich über 1 Gigabyte Webspace verfügen. An diesem Punkt allerdings hab ich mich dann gefragt, ob in Zeiten ständig sinkender Webspace-Preise eine solche Summe angemessen ist für 1 Gigabyte Speicher. Beim kostenlosen Picasa – mit welchem ich mich hier eigentlich auch noch demnächst auseinandersetzen möchte – kann ich ebenfalls meine Bilder auf dem Rechner bearbeiten und ebenfalls sehr unkompliziert hochladen. Neben einer Funktion, Foto-Ordner und Webalbum zu synchronisieren verfüge ich bei der Google-Software direkt über ein Gigabyte Speicher.

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Wenige Augenblicke später steht mein Webalbum im Internet zur Verfügung. Neben einem Permalink erhalte ich die fast schon obligatorischen Share-Optionen für mein Foto-Album.

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Hier kann ich nun das Album betrachten, kann es – falls ich das Album einer anderen Person betrachte – favorisieren und auch in dem Album Kommentare abgeben.

Alles in allem ein sehr unkomplizierter Dienst, der uns blitzschnell zum gewünschten Ergebnis verhilft. Jeder muss für sich entscheiden, ob die zweifellos vorhandenen Contra-Punkte wie die vorherige Registrierung und der geringe Speicher Grund genug sind, sich nicht auf Jalbum einzulassen. Und gegen ein echtes Fotoalbum zum Anfassen oder Verschenken kommt ein digitales Album wohl kaum an.

Mein Testalbum mit neun Bildern belegt ca. ein halbes Megabyte. Für zwei, drei weitere, größere Alben ist also durchaus noch Platz vorhanden, wenn es sich um komprimierte Bilder handelt. Ich würde es nicht für Fotofreunde als Flickr-Alternative empfehlen wollen, für den schnellen Upload und das Bereitstellen von einigen Partyfotos ist es jedoch durchaus bestens geeignet.

 

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