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18 Feb, 2009

kaufDA: “Mach’s grün” will eine Million Bäume retten

Posted by: Casi In: World wide web|zweipunktnull

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kaufDAAnfang der Woche schneite eine E-Mail vorbei von der kaufDA-Mannschaft. Über das Portal für lokale Einkäufe hatte ich ja bereits berichtet und die Idee vorgestellt. Es geht darum, uns möglichst übersichtlich und schnell alle lokalen Einkaufsprospekte zugänglich zu machen. Unter vielen Startups und neuen Apps gibt es Vieles, was mir interessant scheint und was ich auf dem Radar behalte. Wenn es darum geht, welche dieser Projekte ich dann auch persönlich regelmäßig nutze, bleiben dann schon nicht mehr ganz so viele übrig. kaufDa ist da eine Ausnahme: Nicht selten habe ich die Seite vor dem Einkaufen besucht und den ein oder anderen Euro dadurch eingespart. Allein schon aus dem Grund, weil viele Prospekte unser Haus nicht erreichen und ich viele Angebote dadurch verpassen würde, macht dieser Service für mich Sinn.

Von Anfang an will man seitens kaufDA das eigene Angebot auch durch Nachhaltigkeit pushen. Der persönliche Nutzen ist die eine Sache, Nachhaltigkeit gerade in diesen Tagen eine andere. Nun will man Beides noch enger miteinander verknüpfen und hat daher eine Aktion ins Leben gerufen:

  

Prospekte und Angebote ökologisch

"Mach’s grün" nennt sich die Aktion und das Ziel ist es, eine Million Bäume zu retten. Das soll dadurch bewirkt werden, dass man dafür sorgt, dass die Haushalte auf Papierprospekte verzichten. Einfache Rechnung: Eine Million Haushalte weniger, die mit Papierprospekten versorgt werden = eine Million gerettete Bäume.

Ich kann mir einen Aufkleber ausdrucken, welcher meinen Briefkasten vor Werbung bewahren soll. Oder am besten gleich die gesamte Briefkastenanlage.

Bitte keine Werbung!

Angenehmer- und praktischerweise verschickt kaufDA diesen Aufkleber aber auch kostenlos an alle Interessenten und übernimmt sogar die Portokosten. Für dieses ambitionierte Projekt hat man sich mit Prima Klima eine Umweltschutzorganisation ins Boot geholt und hofft, natürlich das eigene Unternehmen zu pushen, aber eben auch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. 

Morgen wird es eine Pressemitteilung zu dieser Geschichte geben, aber wer im 2.0-Business bestehen möchte, verläßt sich natürlich nicht ausschließlich auf diese Möglichkeit. Deshalb setzt man auf virales Marketing und hat einen eigenen Twitter-Account mit Umweltschutzfakten ins Rennen geschickt. Darüber hinaus gibt es eine Facebook-Gruppe und verschiedene Banner auf der Homepage, um den Gedanken weiter zu verbreiten.

Solltet Ihr diese Eckdaten 

 

  •  33 kg Werbeprospekte landen jedes Jahr in einem deutschen Briefkasten. 600.000 t in ganz Deutschland!
  •  Pro Briefkasten, der jährlich mit Papier vollgesteckt wird, stirbt alle 7 Jahre ein Baum.
  •  Um diese Masse an deutschen Prospekten herzustellen, werden jedes Jahr 2.700.000 Bäume gefällt. (Altpapieranteil schon eingerechnet!)
  •  Dazu kommt ein Wasserverbrauch von 4.620.000.000 l Wasser, der Verbrauch von 1.157.000 kwH Strom und jährliche 455.400.000 kg an CO2-  Emissionen.
bedenklich finden, könnt Ihr Euch diesem Vorhaben anschließen – ich jedenfalls tue es :)

 

  • Darius
    Alles quatsch, weil alle prospekte auch durch die eigenen läden vertrieben werden, kaufda, fasst also nur alles zusammen, super idee...
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