…Du kannst es brauchen ;)
Jetzt ist es also so weit: Twitter feiert seinen dritten Geburtstag und die Tech-Szene gratuliert natürlich fleißig. Da will ich mich natürlich nicht lumpen lassen und gratuliere natürlich auch – entgegen meiner Gewohnheit ;)
Ungefähr zehn Uhr abends am 21. März 2006 war es soweit und so sah der erste Tweet aus:

Ein dreijähriges Kind hat sich in seinem Leben Einiges an Skills draufgepackt: Es kann gehen, sprechen, mit Essen werfen und anstrengende Fragen stellen. Ein dreijähriges Startup verhält sich da anders. Es hat – im günstigsten Falle – die Kinderkrankheiten abgelegt und schlittert mit Vollgas in die Pubertät. Vorbei ist die Zeit, in der alle das Neugeborene bewunderten und mal im Arm halten wollten. Die erste Begeisterung weicht der nüchternen Realität, und die ist vielleicht nicht immer putzig oder goldig. Im Grunde wird der kleine Kerl immer besser, weil er immer mehr beherrscht, aber wenn er mal nicht so funktioniert wie er soll, gibt es eben ‘ne Tracht Prügel – oder wenigstens eine Gardinenpredigt ;)
Bei Twitter verhält es sich ähnlich in der letzten Zeit. Twitter ist sinnlos, Twitter ist zu unübersichtlich geworden durch die Millionen User, Twitter verbreitet falsche Nachrichten und ist im Grunde sowieso nur ‘ne billige Linkschleuder – na und wenn man Twitter toll findet, muss man sich damit rumschlagen, dass es ab und an einfach mal down ist – zumindest scheint das Verbreiten dieser Scheinargumente gerade genauso schwer angesagt zu sein, wie generelle Abgesänge auf Twitter oder Unfollow-Parties.
Heute ist das mal egal, ich stell die virtuelle Geburtstagstorte auf den Tisch und bin gespannt, was die nächsten drei Jahre passiert.


