Es ist vielleicht keine große Story wert, aber für Facebook und Mark Zuckerberg ist es mit Sicherheit ein Meilenstein: 200 Millionen User hat man mit dem heutigen Tag bei Facebook begrüssen dürfen. Umso erstaunlicher ist diese Zahl, wenn man im Hinterkopf behält, dass man die 100 Millionen-Marke erst vor sieben Monaten gerissen hat! Wie lange reden wir – auch ich hier – schon davon, wie groß Facebook ist im Vergleich zu so ziemlich jedem Fisch im Social Network-Becken? Und die Kameraden verdoppeln ihre Nutzerzahlen mal ganz geschmeidig innerhalb der letzten sieben, acht Monate.
Nur mal an alle ambitionierten Netzwerk-Klitschen, die davon träumen, Facebook hierzulande Einhalt gebieten zu können: Während sich die VZs zahlenmäßig im Kreis drehen, legt Facebook um fünfhunderttausend neu angemeldete Nutzer zu – am Tag!!
Keine Ahnung, wie es in Mark Zuckerbergs Kopf aussieht, aber wenn ich er wäre, würde ich spätestens jetzt größenwahnsinnig und es bleibt zu hoffen, dass er in seinem Team genug Menschen um sich geschart hat, die dafür sorgen, dass er und sein Unternehmen die Bodenhaftung nicht verlieren.
Als wollte er das selbst untermauern und gleichzeitig seine virtuelle Facebook-Währung anschieben, verkündet Zuckerberg in seinem oben bereits verlinkten Blogbeitrag, dass man im Geschenke-Shop nun einige virtuelle Geschenke erwerben kann, von deren Kosten 90-95% einem von 16 karitativen Unternehmen zugeführt werden.
Zudem hat man die Facebook for good-Seite gelauncht, die gezielt die Stärke und Macht einer Community wiedergeben soll, die 200 Millionen Menschen stark ist:
To celebrate and support all of these voices and their potential to improve the world, we are creating a space on Facebook where people can share their stories about how Facebook has helped them give back to their communities, effect change or connect with a distant relative.
In Zukunft wird man sich vermutlich öfter mit der Thematik auseinandersetzen (müssen), was ein bzw das Social Network für eine weltweite Bedeutung erhalten wird. Egal, ob es Musiker, Politiker oder Umweltschützer sind – wenn man hier nur ein halbes Prozent der User für seine Sache begeistern kann, hat man eine Armee in Millionenstärke hinter sich. Spätestens dann geht es nicht mehr nur darum, wer welche Fotos online stellt, oder welche fünf Biersorten man am meisten mag.
Übrigens – ohne dass ich diesen Artikel besonders langsam geschrieben habe, müssten – nach normalen Maßstäben – während dieser Zeit knapp 20000 neue User bei Facebook dazugekommen sein ;)
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