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18 Mai, 2009

Casis kleine Helfer: Hyperwords

Posted by: Casi In: Apps

Kleine Dinge, die Großes bewirken – sowas ist eigentlich gerade im Netz nicht selten und das ein oder andere Tool habe ich ja auch bereits vorgestellt. Da der Egomane in mir schon längst wollte, dass mein Name mal in der Überschrift auftaucht, werde ich in dieser Rubrik dann zukünftig diesem Verlangen nachgeben und unter "Casis kleine Helfer" Tools, Apps, Erweiterungen, Skripte und ähnliches zusammenfassen, was ich – für meine Verhältnisse – in wenigen Worten abhandeln kann und wo ich der Meinung bin, dass es auch dem einen oder anderen von Euch weiterhelfen könnte.

Den Anfang mache ich heute mit einer Firefox-Erweiterung, auf die ich durch mehr oder weniger gelangweiltes Follower-Hinterherlesen bei Twitter gestoßen bin: Hyperwords!

Diese Firefox-Erweiterung existiert echt schon lange und daher schäme ich mich ein klein wenig, dass ich da noch nie zuvor drüber gestolpert bin. Aktuell gibt es dieses virtuelle Gegenstück eines Schweizer Taschenmesser in Version 5.5.

Was macht Hyperwords? Hyperwords öffnet ein Kontextmenü, sobald ich in meinem Firefox auf einer Seite ein Wort oder eine ganze Text-Passage markiert habe. Klingt soweit nicht sensationell, eröffnet sich einem vermutlich auch erst, wenn man sieht, welche Möglichkeiten sich einem dort bieten. Da Gerüchten zufolge Bilder wesentlich mehr aussagen sollen als Worte, lasse ich Euch hier erst einmal für knapp zwei Minuten mit einem Video allein, welches Euch Hyperwords nahebringen soll:

 

So, noch Fragen? Markiere ich beispielsweise einen Geldbetrag, kann ich ihn in jede Währung umrechnen, markiere ich ein beliebiges Wort, kann ich überall danach suchen, egal ob es bei Google, YouTube, Flickr, Facebook, Ebay oder sonst wo ist. Da seit Neuestem eben auch Twitter und Facebook unterstützt werden, reicht mir das Markieren eines Buzzwords in einem Text, um postwendend die Twittersuche zu starten oder mir die betreffenden Ergebnisse bei Facebook anzuzeigen. 

Genauso kann ich eine Textpassage via Facebook oder Twitter verbreiten, in eine x-beliebige Sprache übersetzen lassen, sie in Notepad öffnen oder sie direkt ausdrucken lassen. 

Man kann in den Einstellungen Hyperwords so konfigurieren, dass automatisch die deutschen Versionen von Amazon, Ebay, Google und Co nach einem Begriff durchsucht werden, oder dass in der Translate-Funktion als erstes immer "Englisch-Deutsch" angeboten wird. Probiert es selbst mal aus, es hat noch eine Menge Funktionen mehr und ich staune nach wie vor, dass ich bis jetzt weder bei Twitter noch in Blogs darüber gestolpert bin (wobei Basic Thinking neulich schon mal drüber geschrieben hat, fiel wohl einer Google-Reader-Leerräum-Aktion zum Opfer *g*)

Für einen bekennenden Chrome-Liebhaber wie mich ist das einer der Gründe, wieso ich nach wie vor zweigleisig fahre und auch Firefox noch häufig bei mir zum Einsatz kommt.

  • http://derlinzer.at/2009/05/18/test/ test | DER LiNZER

    [...] posted as a comment by derlinzer on zweipunktnull using [...]

  • http://derlinzer.at derlinzer

    Hyperwords holt auch mich immer wieder zurück zum Fuchs, obwohl Chrome wesentlich flotter ist. Der Internet Explorer 8 bietet ja Ähnliches unter dem Namen 'Accelerators' – allerdings übel zu bedienen und für Laien kaum um neue Befehle erweiterbar.

    Interessant auch, was Hyperwords für 2009 plant: “Available 2009, Hyperwords functionality will be available on every application on your computer.” Dann sollte es auch mit Chrome klappen (zumindest unter Windows)


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