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12 Jun, 2009

Ja, ich bin es wirklich, Twitter!

Posted by: Casi In: Microblogs

Twitter interessiert sich natürlich herzlich wenig dafür, ob ich wirklich der bin, der ich zu sein vorgebe. Hätte ich neben einer Hollywood-Karriere noch eine weltberühmte Schauspielerin zur Frau und zudem noch einen geilen Arsch, sähe das vielleicht ein wenig anders aus. Ein Twitter-Account ist schnell eingerichtet, überprüft werden meine Daten nicht wirklich und so kann sich grundsätzlich jeder mit fremden Federn schmücken, in dem er sich einen prominenten Twitter-Namen gibt – ich selbst war gerade drauf und dran, einen Martin Gore-Twitter-Account zu eröffnen, aber ich bring sowas einfach nicht über’s Herz ;)

Jüngst gab es jedenfalls mächtig Theater. Prominentes Opfer war in diesem Fall Tony La Russa, Manager der St. Louis Cardinals. Unter seinem Namen gab jemand vor, Vereins-Interna zu twittern, was zum Teil in makabren und sehr unlustigen Tweets ausuferte. Twitter selbst hatte schon vor diesem Fall anklingen lassen, dass man über verified Accounts nachdenkt und ich möchte wetten, dass man nach den jüngsten Ereignissen noch mal zusätzlich auf’s Gaspedal getreten hat.

Jetzt sind sie also da: Die Accounts, die uns garantieren, dass im Produkt auch genau das drinsteckt, was vorne dran steht. Twitter selbst pickt sich gerade die besonders gefährdeten und vorzeigbaren Promi-Twitterer raus – klar, dass dieses Feature für den normalsterblichen Durchschnittstwitterer nicht gedacht ist. Wer aber in der Tech-Szene aktiv ist, regelmäßig großartigen Content zum Thema Twitter abliefert – so wie ich – ist natürlich auch mit an Bord:

twitterverifiedcasi

Ja, okay – ich habe wohl einen besseren Draht zu meinem Photoshop als zu den Twitter-Oberen, aber hey – es sieht doch zumindest echt aus, oder? ;)

Wenn Ihr die "Find People"-Funktion nutzt, wird das "Verified"-Symbol ebenfalls angezeigt:

twitterfindpeopleverified

Angesichts von unzähligen Trollen und Wannabes macht dieser Schritt natürlich Sinn. Twitter hat in den Medien mittlerweile einen Stellenwert eingenommen, der es verlangt, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Zu leicht kann via Twitter eine Falschaussage getätigt werden, die oftmals ungeprüft von der halben Welt übernommen wird – Patrick Swayze hat das neulich mitbekommen dürfen, als die ganze Welt – von ihm abgesehen – wusste, dass er an Krebs gestorben sein soll. 

Für diejenigen unter Euch, die nicht ganz so berühmt sind wie Ashton Kutcher oder nicht ganz so wichtige Blogger sind wie ich Robert Scoble oder Steve Arrington, bleibt natürlich nur der neidische Blick auf den verified-Schriftzug. Trotzdem kann man natürlich seinen Lesern klar machen, dass man es hier wirklich mit Euch zu tun hat: Wenn in Eurer Twitter-Bio ein Link zu Eurer Homepage führt und von da aus wiederum ein Link direkt zu dem gerade besichtigten Twitterprofil führt, sollten alle Zweifel beseitigt sein, es wirklich mit der richtigen Person zu tun zu haben.

Ach Du scheiße, wo ich es gerade erwähne, fällt mir siedend heiß wieder ein, dass ich unlängst angekündigt hatte, hier eine Handvoll Buttons zu Twitter, Facebook und Co anbringen zu wollen. Vielleicht kümmere ich mich später in der Nacht darum ;)

  • http://todamax.kicks-ass.net/ daMax

    Hm… ob sich Gott auch einen verified Account zulegt? :-D
    http://twitter.com/jahwe


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