13 Aug, 2009
ExtraFilm: Erstellt Euer Fotobuch für jeden Anlass
Posted by: Casi In: e-commerce|World wide web
Wart Ihr schon weg dieses Jahr? Dann kennt Ihr vielleicht das Dilemma, dass man unzählige Fotos gemacht und auf die Festplatte gepackt hat und nun nicht so recht weiß, wie man sie am gescheitesten aufbereitet. Lässt man sie einfach im Ordner, brennt man sie auf CD oder druckt sie alle aus? Meine Freundin und ich haben einen wunderschönen Wien-Trip hinter uns mit Abstecher zum Depeche Mode-Konzert in Bratislava, und da meine Freundin mit Begeisterung fotografiert, sind da natürlich auch sehr viele und sehr schöne Fotos bei rumgekommen.
Wie das nun mal so ist, gibt es unter Hunderten von Fotos natürlich bedeutendere und weniger bedeutende. Wir haben uns daher überlegt, die schönsten und spannendsten Bilder als Fotobuch anfertigen zu lassen, um auch langfristig eine schöne Erinnerung an diese Tage zu haben. Da passte es mir natürlich hervorragend in den Kram, dass ich von ExtraFilm die Möglichkeit geboten bekam, im Rahmen dieses Artikels hier die neuen Fotobücher unter die Lupe zu nehmen.
ExtraFilm hat gleich vier neue Fotobücher am Start und daraus habe ich mir das Design "Highlight" ausgewählt, welches mir mit einem gepolsterten Hardcover, bis zu 80 Glanzpapier-Seiten und seinem großen (30 x 30,5 cm) Format das ansprechende Fotobuch zu sein schien, um die Wien-Fotos angemessen zu präsentieren.
Eines direkt mal vorweg: Nehmt Euch Zeit bei dem Erstellen eines solchen Fotobuches! Das gilt sowohl für die Sichtung und Auswahl der Bilder, als auch für das spätere Arrangieren. Je mehr Mühe Ihr Euch gebt, desto zeitintensiver wird die ganze Geschichte – aber auch umso außergewöhnlicher wird dann das Resultat.
Bevor ich mit dem Fotobuch-Basteln beginnen kann, muss ich mir auf der Homepage von ExtraFilm eine kleine Software herunterladen. Die ist genauso schnell runtergeladen wie installiert und so kann es dann losgehen.

Hier kann ich mich jetzt zu Beginn für ein Design entscheiden und zwischen verschiedenen Anlässen wie Party, Hochzeit oder Ferien wählen. Für Eure Fotoalben stehen insgesamt über 140 Layouts zur Verfügung. Dann geht es ans Eingemachte und ich kann den Ordner auswählen, in welchem meine Fotos sind. Logischerweise könnt Ihr die Fotos auch aus mehreren Ordnern zusammenstellen. Angenehm ist, dass ich meine Fotos in der Voransicht auch bearbeiten und drehen kann, bevor ich mich an das Buch-Design begebe.
Ich habe meine 54 Seiten alle einzeln gestaltet, Ihr könnt Euch aber natürlich auch dafür entscheiden, das Album automatisch befüllen zu lassen mit den von Euch dafür vorgesehenen Bildern. Geht natürlich viel schneller, halte ich aber nur bedingt für empfehlenswert, weil ich es für wichtig halte, die Bilder auch immer in einem sinnigen Kontext anzuordnen.
Auf den noch leeren Seiten ist bereits vorgegeben, wie viele Bilder man wo platzieren kann und wo der Text eingeblendet wird. Es steht Euch natürlich frei, die Bilder anders anzuordnen. Dazu könnt Ihr auf der linken Seite aus dem Menü unter "Layout" die Vorlagen auswählen, die für die jeweilige Seite am meisten Sinn machen, oder Ihr wählt sogar ohne Vorlage ganz frei aus, wie und wo Ihr die Fotos hinklebt. Auch hier ein Tipp: Packt nicht stur immer drei oder vier Bilder auf jede Seite, sondern variiert die Anordnung. Auf einer Seite können durchaus mal sechs Bilder als Collage angeordnet werden und auf einer weiteren vielleicht einfach mal nur ein Bild. Genauso könnt Ihr übrigens Eure Fotos auch als Hintergrund auswählen, was ein sehr schöner Effekt ist und das ganze Album lebendiger macht.
Ebenfalls auf der linken Seite könnt Ihr verschiedene Hintergründe, Filter und Symbole auswählen, die ebenfalls dafür sorgen, dass das Album abwechslungsreicher wird, also macht reichlich Gebrauch davon. Per Rechtsklick kann man die Bilder übrigens ausschneiden, weiter nach vorne und nach hinten bringen etc. Die Möglichkeiten erklären sich von selbst und sind ohne Einarbeitungszeit kinderleicht anzuwenden.
Mit einem Doppelklick auf ein Foto startet Ihr ein Bildbearbeitungstool, welches natürlich im Vergleich zu professioneller Software nur rudimentär ist, uns aber immerhin erlaubt, Bilder zuzuschneiden, zu drehen, rote Augen zu entfernen, den Kontrast zu regulieren oder das Bild in Sepia bzw Schwarz-Weiß anzeigen zu lassen.



