
Esprimo-Testzeit ist auch Zeit für Geständnisse: Ich habe seit Jahren nicht mehr exzessiv gezockt auf dem Rechner. Ich spiele eine Hand voll Social Games wie Farmville – wobei der soziale Charakter eigentlich noch am stärksten durchschlägt bei den Wortgeplänkeln mit den Facebook-Freunden, die diese Spiele verabscheuen ;)
Darüber hinaus ist Anno 1404 so ziemlich das einzige Spiel, welches ich in den letzten – sagen wir – fünf Jahren gekauft habe. Die Bloggerei und die Surferei beanspruchen eigentlich genug der verfügbaren Zeit, was es für mich leicht machte, Trends wie World of Warcraft geschmeidig an mir vorüberziehen zu lassen.
Wenn ich dann je das Verlangen verspüre, irgendwas mit Schwertern kaputtkloppen zu müssen, dann habe ich einen echten Klassiker in den Tiefen meines Computer-Tisches deponiert: Diablo2 – die Mutter aller Monster-Abmurksereien. Nicht ganz so betagt, aber immerhin auch schon aus dem Jahre 2003 ist ein Simpsons-Spiel, mit welchem ich mir gerne die Zeit vertreibe bzw seinerzeit vertrieben habe.
Ich gewöhne mich so langsam daran, den Esprimo Q1510 für meine YouTube-Streiftouren zu nutzen und zum DVDs schauen (Blu-Ray natürlich auch, aber ich besitze ja erst eine *g*). Dass ein moderner Rechner mehr auf dem Kasten haben muss, selbst wenn man über diese minimalen Ausmaße verfügt wie mein Test-Kandidat, liegt selbstverständlich auf der Hand.
Daher werde ich versuchen, im Rahmen meiner Esprimo-Testphase auch andere Facetten zu berücksichtigen – heute eben die Games ;)
Jetzt bin ich natürlich nicht losgezogen, um mir für 45 Steine ein Highend-Game zu schießen, welches den Esprimo-Grafikchip hoffnungslos überfordert und in die Knie zwingt – versteht sich ja von selbst, dass diese interne Lösung nicht mit hochgezüchteten Games-Kisten mithalten kann. Mein Augenmerk lag da eher auf den oben genannten Games. Dabei ist die Königsdisziplin nicht gerade die Auflösung, das ruckelfreie Zocken oder ähnliches. Nein, am Schwierigsten ist es, ein Uralt-Game erst einmal ans Rennen zu bekommen, welches auf der Verpackung Windows 95/98-Unterstützung verspricht.
Bei meinem Notebook bin ich da öfters gescheitert, aber bei dem Ansporn, Diablo auf nem riesigen Fernseher zu zocken, probier ich es natürlich gerne nochmal ;)
Zunächst habe ich mir die Social Games angeschaut. Wie oben erwähnt, spiele ich selbst Farmville und zudem Fishville und ganz gerne auch so Zeitfresser wie Bejeweled. Klar wird die Grafik bei diesen Spielen belächelt, aber der Fokus liegt bei Social bzw Casual Games natürlich auch woanders. Dennoch ist es oftmals frustrierend, auf einem älteren oder nicht frisch aufgesetzten System so ein Spiel zu starten, weil selbst ein technisch vermeintlich anspruchsloses Game wie Farmville oder Bejeweled extrem wenig Spaß macht, wenn es ständig ruckelt oder hängt. Daher habe ich dem Esprimo diesbezüglich mal auf den Zahn gefühlt.


Wie ihr auf dem zweiten Bild vielleicht erkennt, habe ich das Fenster per Zoom größer gemacht – nur so kann ich die Fische auch bequem von der Couch aus füttern ;) Was ihr auf den Bildern nicht sehen könnt – beides läuft flüssig und schnell, Flashgames stellen also erwartungsgemäß keine Schwierigkeit für den Esprimo dar.
Spannender war für mich jetzt, was mit meinen alten Games ist. Heroes of might and magic war hier spontan nicht aufzutreiben, aber das Simpsons-Game und Diablo2 lagen griffbereit. Ich habe mich im Vorfeld bereits mit üblen Basteleien und ewiger Googelei abgefunden, um die alten Spiele ans Laufen zu bekommen – aber was soll ich euch sagen: Beide gingen sehr schmerzlos zu installieren – und auch zu spielen. Auch dazu habe ich ein paar Screenshots parat:




Logischerweise keine state-of-the-art-Spiele, mit denen man den Grafikchip oder den Fernseher abfeiern könnte, aber hey – ich kann die ollen Dinger zocken, und zwar in riesengroß ;)
Keine Grafik-Leckerbissen hier heute, aber glaubt mal – der Blogger aka Esprimo-Tester ist ziemlich begeistert ;) Grafisch anspruchsvoller wird es dann hoffentlich, wenn ich mich dann in den nächsten Tagen mit der Fotobearbeitung mittels Esprimo und auf dem großen Fernseher beschäftige. Dabei teste ich das dann sowohl mit Photoshop als auch mit den Tools, die Fujitsu mitgeliefert hat.


