21 Okt, 2011
Tassimo T55 Styline von Bosch im Test – und Tassimo Gewinnspiel
Posted by: Casi In: Technik|zweipunktnull
Mir ist ja vor einigen Wochen ein feines Paket ins Haus geflattert, wie ich euch schon erzählt habe. Mittlerweile habe ich alle mitgeschickten Sorten getestet und viele der Pakete mit den Discs schon ziemlich dezimiert. Ich bin ja der totale "Profi", was Kaffee angeht – das ist bei mir ebenso wie mit Wein. Ich kann euch erzählen, ob ich ihn mag oder nicht, kann es aber nicht schlüssig begründen, weil ich einfach zu wenig im Thema bin. Diese Info gebe ich euch vorab zum besseren Verständnis meiner Bewertung der Tassimo T55. Ich werde hier also nicht mit Fachwissen glänzen und euch erzählen, dass die vom Aussterben bedrohte Maya-Kaffeebohne, die nur noch in einer alten Tempelanlage Guatemalas zu finden ist, einen besonders milden Abgang hat und am besten zur Geltung kommt, wenn man die Bohne hochkant in der Pfanne gebraten und mit Milch von glücklichen Albino-Kühen auf den Tisch bringt. Ich kann euch sagen, ob mir der Kaffee schmeckt oder nicht – und ob ich mir irgendwelche Knochen gebrochen habe bei der Zubereitung.

Wie ihr auf meinem Partnerlink erkennen könnt, bekommt ihr den Hobel aktuell für 132 Euro bei Amazon. Das ist für mich insofern interessant, als ich mich bislang mit einer Senseo-Maschine über Wasser halte, die ihren Dienst schon treu seit 4 oder 5 Jahren verrichtet und die seinerzeit etwa 80 Euro gekostet hat. Wenn wir hier also über Kaffeemaschinen reden, die mir meine Tasse Kaffee direkt portioniert liefert, vergleiche ich logischerweise diese beiden Kisten miteinander. Somit ist meine neue T55 schon im Hintertreffen, bevor ich überhaupt eine einzige Tasse getrunken habe.
Vor dem ersten Einsatz der Tassimo T55 Styline:
Viele Jahre, einige alkoholische Getränke und der langsam einsetzende Altersschwachsinn sind Schuld daran, dass ich mich nicht mehr wirklich an die Inbetriebnahme der Senseo-Maschine erinnern kann. Bei der Tassimo T55 greift mein Gedächtnis zum Glück noch ;) Interessant finde ich an dem Gerät, dass ein Wasserfilter von Brita mit im Gepäck ist. Chlor- und Kalkgehalt des verwendeten Wassers werden dadurch reduziert, dazu müsst ihr vor der ersten Tasse Kaffee eurer neuen Tassimo erst eine entsprechende Kartusche in den Wassertank packen. Glücklicherweise findet sich eine solche Kartusche im Lieferumfang des Geräts. Außerdem lasst ihr die Maschine drei – vier Mal mit Wasser durchlaufen, bevor ihr euch das erste Mal an einem Getränk versucht. Das hat bei mir alles in allem etwa 20-25 Minuten gedauert und ist im Handbuch gut dokumentiert. Genau richtig für mich – nämlich idiotensicher ;)
Meine erste Tasse Kaffee:
Nach den Vorbereitungen kann es dann also losgehen – also zumindest fast. Ich hab mir nämlich als erstes Getränk den Caramel Macchiato ausgewählt und dort saß ich dann erst mal ein wenig ratlos. Womit ich nicht gerechnet hätte: zwei Discs sind notwendig für ein Getränk. Für jemanden, der es gewohnt ist, ein Kaffeepad in seine Senseo zu feuern, eine ganz neue Herausforderung. Dummerweise (keine Ahnung, ob ich hier jetzt der Dumme bin, oder ob es einfach nirgends dokumentiert ist) fand ich auch in den Unterlagen keinen Hinweis, welche Disc – einmal die Milch, einmal der Espresso – zuerst in mein Macchiato-Glas gehört. Ich hab nen guten Kumpel, nennt sich Google und der Kamerad wusste dann auch direkt Bescheid. Immer die Milch zuerst, raunte er mir zu. Habe ich dann natürlich auch so ausgeführt.

Übrigens befindet sich ein Strichcode auf den Discs – daran erkennt die Maschine dann, mit welchem Getränk sie es da gerade zu tun hat und kann dementsprechend Wasser zuführen. Da dann das nächste Problem in Form einer rot leuchtenden Signal-Anzeige. Klappe aufgemacht und wieder zu – rotes Licht aus, also kanns losgehen. Das ist mir später übrigens noch einmal passiert. Wenn ihr die Disc platziert, wird der Deckel dieser Disc beim Zuklappen des Maschinendeckels geöffnet – normalerweise. Wie gesagt hat das beim Testen zwei Mal nicht direkt funktioniert, ist nach diesen anfänglichen Missversuchen jedoch nie wieder vorgekommen. Nach der Milch folgte dann die zweite Komponente für meinen Caramel Macchiato – der Espresso. Beide Male lief der Prozess übrigens angenehm flott ab. Die Tassimo ist sehr schnell einsatzbereit und ebenso schnell ist auch das Wasser durchgelaufen, gefällt mir persönlich sehr gut.
Das schöne Topping von der Abbildung gab es bei mir nicht, davon abgesehen sieht mein Macchiato aber exakt so aus. Unten die Milch, da drüber der Espresso und oben dann der Milchschaum. Mir persönlich schmeckt er großartig und nachdem ich alle vier Sorten nun mehrfach probiert habe, gehört es zusammen mit Chai Latte zu meinen Lieblings-Sorten. Bei den vier beigelegten Geschmacksrichtungen ist natürlich in der Tassimo-Palette noch lange nicht Schluss – hier könnt ihr sehen, was ihr euch alles ins Glas bzw in den Becher zaubern könnt. Nochmal ein ganz dicker Pluspunkt für die Tassimo gegenüber meinem alten Schätzchen – die Geschmacksvielfalt.

Ich möchte hier aber nicht alles zu großartig darstellen, denn es gibt bei der Tassimo auch einen Knackpunkt – und das sind die Discs selbst. Technisch gesehen gar nicht mal – nach meinen kleineren Schwierigkeiten zu Beginn habe ich überhaupt keine Probleme damit. Allerdings fällt einiges an Müll an Pro Glas bzw pro Tasse, weil ich bei den Getränken oftmals gleich zwei leere Kapseln übrig behalte. Noch mehr stört mich allerdings der Preis – wenn man es jetzt mal im Vergleich zur Senseo sieht. Für eine Packung lege ich oft round about 5 Euro auf den Tisch und erhalte dafür 8 Tassen – also etwas über 60 Cent pro Tasse. Dafür erhalte ich je nach Wahl dann aber ein Milka-Getränk, einen leckeren Chai Latte oder eine der anderen toll schmeckenden Sorten. Für den Gelegenheits-Kaffeetrinker wie mich ist das also im Rahmen, für einen Kaffee-Junkie hingegen kann es auf Dauer schon ins Geld gehen.
Fazit:
Die Tassimo T55 von Bosch ist für ein Gerät in dieser Preisklasse – also weit weg von Vollautomaten – ein echtes Design-Schätzchen. Sieht gut und wertig aus und lässt daneben meine Senseo echt vor Neid erblassen. Für einen etwas höheren Preis erhaltet ihr unglaublich viele verschiedene Geschmacksrichtungen, die auch – soweit ich sie testen konnte – richtig klasse schmecken. Sowohl Inbetriebnahme als auch Zubereitung sind idiotensicher (wenn man die Hürde erst mal genommen hat, welche Kapsel/Disc zuerst verwendet werden muss *g*). Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt bei der nagelneuen Tassimo T55 159 Euro, wie gesagt bekommt ihr sie bei Amazon bereits für 132 Euro – also auch zu einem echt fairen Preis. Somit kann ich fast gar nicht anders als eine Kaufempfehlung aussprechen – zumindest für Menschen, die wenigstens im Ansatz ähnliche Trinkgewohnheiten in Sachen Kaffee an den Tag legen wie ich.
Gewinn eine Tassimo T55:
Ihr habt euch jetzt hier 1000 Worte Testbericht zur Tassimo reingequält – so viel Einsatz muss und soll belohnt werden. Nicht genug, dass mir zu Testzwecken dieses tolle Maschinchen nach Hause geschickt wurde – noch viel besser finde ich, dass Tassimo eine weitere, nagelneue T55 raushaut für einen meiner Leser. Mit der Maschine kommt natürlich auch in diesem Fall ein Starter-Pack, damit ihr gleich zum Eintreffen der Kaffeemaschine auch einige der köstlichen Sorten am Start habt. Finde ich richtig, richtig klasse – und dafür müsst ihr natürlich was tun. Ich erwarte von euch nicht mehr – aber auch nicht weniger – als einen Blog-Kommentar zu meinem Test hier. Darin erklärt ihr mir, welches eure Lieblingssorte aus der Produktpalette ist. Hier könnt ihr euch durch alle Geschmacksrichtungen klicken. Sucht also die Sorte raus, die euch entweder am besten schmeckt, oder welche ihr am liebsten mal ausprobieren würdet und postet es mir in die Kommentare. Zeit habt ihr bis Montag, den 24.10. mittags um Punkt 12! Dann fällt hier der Hammer und ich werde per random.org dann einen Gewinner ermitteln, der sich über eine nagelneue Tassimo T55 Styline freuen kann. Dafür brauche ich natürlich eure E-Mail-Adresse, wäre also ziemlich cool, wenn ihr eine tatsächlich funktionierende Adresse angebt. Weiterhin wäre es natürlich fair, wenn ihr jeweils nur einen Kommentar abgebt. Mehr bleibt mir jetzt dann also auch nicht mehr zu sagen außer VIEL GLÜCK!!


