Okt 19

 Wieder mal stellt sich raus, dass ein eigenes Profil bei Facebook unter ungünstigen Umständen das eigene Leben kosten kann. Wie schon beim Fall der Familie Grinhaff kommt auch diese Meldung wieder aus England. Scheinbar sind die Menschen auf der Insel empfindlicher, was plötzliche Status-Änderungen bei Facebook angeht. Denn auch in diesem Fall hat der Täter - Wayne Forrester - über das Profil seiner Frau feststellen müssen, dass die Ehe anscheinend nicht ganz so rund läuft, wie er sich das vorstellte:

Sie hat Nachrichten geschrieben, in denen sie jedem erzählte, dass sie mich verlassen hat und neue Männer treffen will.

Wollen wir hoffen, dass sich diese Art der Ehekrisen zukünftig nicht - wie in diesem Fall - nur noch durch das Abschlachten der Ehefrau beenden läßt.

Neu an Bord des Open Social-Dampfers:Die Lokalisten!

Das Social Network, welches in Deutschland im gesicherten Community-Mittelfeld vertreten ist und zur ProSiebenSat1-Gruppe gehört, ermöglicht den Nutzern nun, Applikationen für ihre Plattform zu erstellen, die nach einer Prüfung seitens der Lokalisten dann für alle User bereitstehen soll.

Was machen eigentlich die Open Social-Pläne vom StudiVZ? Ist man da immer noch mit "mitschwimmen" beschäftigt?

Der "Social Browser" Flock liegt nun in Version 2.0 vor und bindet u.a. jetzt auch das Social Network MySpace ein. Downloaden kann man Flock allerdings bislang nur in der englischen Version - die deutsche Fassung ist leider erst in Version 1.2.6 erschienen. Dafür gibt es jetzt immerhin auch die Möglichkeit, verschiedene Flock-Themes auszuwählen.

(via onlinekosten.de)

Googles Browser Chrome wird zukünftig GreaseMoney-Scripts unterstützen. Bislang ist dieses Feature nur über den Dev-Channel nutzbar - wie das funktioniert, habe ich in meinem Google verbessert Chrome-Artikel beschrieben.

Das GoogleWatchBlog warnt aber davor, dass die Integration noch einige Bugs aufweist. Somit sei diese Funktion erstmal den Experimentierfreudigen empfohlen.

Aller guten Dinge sind Drei: Nachdem ich es bei Robert Basic sowohl auf Verlinkungen in einigen seiner Artikel als auch für einige Wochen auf seine Tageskarte gebracht habe, wird nun heute mein lifestream.fm-Account unter seinen Artikeln verlinkt. Somit hab ich schon in meinem ersten Bloggerjahr alles erreicht, was man als Blogger erreichen kann ;) Aber im Ernst: Auch wenn er auf die lifestream-Geschichte keinen Einfluß hat - vielen Dank für die bisherige Unterstützung, Robert :) Tut gut, wenn man auch in der deutschen Blogger-Champions-League wahrgenommen wird :)

Mein lifestream bei Robert

 

 

 

 

 

written by Casi \\ tags: , , ,

Aug 27

 

Wir sind ja sehr sozial geworden in den letzten Monaten und Jahren: Wir teilen unsere Videos, unsere Musik, unsere Lesezeichen/Favoriten, unsere Onlinefreunde und und und. Gestern hab ich ja wiederholt die Lifestream-Geschichten thematisiert und will heute SocialU ins Spiel bringen - welches behauptet, kein Aggregator zu sein - naja, zumindest nicht nur ;)

SocialU ist eine Air-Applikation, läuft also unabhängig vom Browser auf dem Desktop. Nach dem Herunterladen und Installieren der Applikation kann man erst mal - wie fast jeden Tag an einer anderen Stelle im Netz *g* - seine sämtlichen Daten, Blogs, Social Networks, Microblogs etc auswählen. Ich wunderte mich zu dem Zeitpunkt etwas darüber, dass überhaupt gar keine Abfrage nach Usernamen oder Paßwörtern stattfand.

SocialU

So ca. sieht dann meine Übersichtsseite aus in der ich unter "networks" meine angegebenen SNs, Microblogs usw aufgelistet sehe. Grün unterlegt sind dabei diejenigen, bei denen ich gerade via SocialU eingeloggt bin. Klicke ich jetzt auf einen der Buttons, erklärt sich auch, wieso keine Abfrage nach irgendwelchen Daten erfolgt ist. Der Klick öffnet einen neuen Tab - genau wie in einem normalen Browser - und verlangt dann halt dort die Daten.

Was genau will SocialU jetzt eigentlich von mir? Ich muß zugeben, ich bin noch nicht ganz sicher. Da man dort sämtliche Homepage, Netzwerke etc favorisieren kann, hab ich das mal bei einigen testweise getan und freute mich zunächst über den Button, der dafür sorgen soll, dass beim nächsten Start von SocialU die jeweilige Seite gestartet wird. Wäre vielleicht ganz cool, wenn man dort dann übersichtlich die Social Networks oder Microblogs in einem Social Browser versammelt hätte, während der "richtige" Browser dadurch einigermaßen übersichtlich bleibt. Für meinen speziellen Fall liegt die Betonung auf "übersichtlich" ;)

Gesagt, getan - ich starte die Applikation nochmal (keine Ahnung, ob ein dahinsiechender PC oder eine ressourcenfeindliche Air-App diesen Vorgang so in die Länge zieht), werde auf die "Community-Seite" als ersten Tab geführt, sehe wie einige andere Tabs geladen werden und einige Sekunde später erkenne ich, dass im Grunde jetzt alles in Tabs geladen wurde, was ich vorher in den Einstellungen angegeben hab. Schön, wenn ich - wie gewünscht - Facebook, Twitter, FriendFeed usw angezeigt bekomme. Aber Seiten wie FlickR, YouTube, StumbleUpon usw brauche ich nicht jederzeit verfügbar als Tab. Werde mich jedoch später noch mal weiter in die Materie reinfuchsen, denn es muß ja wohl möglich sein, nur die Seiten zu öffnen, die ich vorher verlangt habe ;)

Ich habe bislang nicht mal eine Stunde mit SocialU verbracht, habe aber derzeit wenig Hoffnung, dass da noch so wesentlich mehr Zeit dazukommen wird. Mir wird der Mehrwert für mich nicht so ganz klar. Auch hier kann ich nun Freunde einladen oder neue Freunde finden, mir - wie in jedem anderen lifestreaming-Dienst auch - deren Streams reinziehen und kommentieren und zusätzlich halt kann ich jede angesurfte Seite kommentieren und bewerten. Fakt ist jedoch, dass es das alles irgendwie schon woanders gibt - und meistens sogar durchdachter.

Der Clou von SocialU (reimt sich nur unbeabsichtigt, aber aufgrund von Wortfindungsstörungen beim Autor des Beitrages wird der Satzanfang nun nicht mehr geändert *g*) soll jetzt ein Prämiensystem sein, welches an Second life oder auch an Plurk erinnert. Aktivität wird belohnt. Schaue ich mir einige Seiten an und bewerte sie, kommentiere ich die Geschehnisse bei meinen Freunden oder erweiter ich mein Netzwerk, dann bekomme ich dafür "Social Dollars" - also quasi bekomme ich Geld (welches es nicht wirklich gibt), um mir irgendwelche Goodies zu kaufen(die es natürlich auch nicht wirklich gibt)

In meinen wenigen SocialU-Minuten hab ich immerhin 96 SD angehäuft - davon könnte ich jetzt 96 virtuelle Pommes kaufen - Hammer, oder? Da das McDonalds HappyMeal teurer ist, kann ich mir davon leider gerade mal 32 Stück leisten. Ich wünschte, das reale Leben würde auch so funktionieren ;) Mit diesem Prämiensystem will man die User gleichermaßen aktiv als auch bei der Stange halten, bleibt abzuwarten, wie lange mich virtuelle Pommes satt oder wenigstens  glücklich machen.

Ansonsten bleibt festzuhalten, dass es - wie schon angesprochen - ne echte Ressourcen-Sau ist. Anfangs dachte ich noch, dass es ein guter Gedanke wäre, durch SocialU den Firefox zu entlasten und schlank zu halten, aber leider frisst SocialU noch mehr als Firefox. Darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass die Seiten in SocialU nicht so schön dargestellt werden wie in den anderen Browsern.

Ich verspreche hoch und heilig, dass ich mich zu SocialU nochmal melden werde, sobald mir ein- oder aufgefallen ist, wieso dieses Tool für mich Sinn machen könnte. Wer Interesse daran hat, per Browser über seine Social Networks informiert zu bleiben, dem empfehle ich bis dahin eher Flock. Wer zusätzlich mehrere Instant Messenger übersichtlich verwaltet haben möchte neben Twitter, Facebook, MySpace und den divesen e-mail-Accounts, dem rate ich zu Digsby.

Wer sich SocialU mal anschauen möchte, der kann versuchen, ob er via mashable oder ReadWriteWeb einen Invite abzugreifen, zudem kann man sich hier beim Demogirl einen Screencast zu SocialU zu Gemüte führen.

 

 

 

written by Casi \\ tags: , , , , , , ,

blogoscoop