Nov 14

Ich glaube, ich nicht…also zumindest nicht, wenn das Angebot so aussehen sollte.

INQ1

Es handelt sich hierbei natürlich um kein von Facebook entworfenes Handy, sondern um eine vom britischen Netzbetreiber "3" angebotene preiswertere Alternative zu den iPhones und Touch Diamonds dieser Welt. Es will verstanden werden als "Netzwerk"-Handy, welches dem Käufer ermöglichen soll, möglichst einfach auf Facebook, last.fm und Co zugreifen zu können. Leider ist dieses Angebot vorerst nur für den britischen Markt gedacht.

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Okt 08

 mufinVia mashable hab ich von einem neuen Musikdienst erfahren. Das mag in diesen Zeiten nichts grundsätzlich Spektakuläres sein, aber als musikbegeisterter Mensch möchte ich das natürlich selbst rausfinden ;)

Dieses neue Angebot nennt sich mufin und möchte uns Musik empfehlen. Gibt’s schon, meint Ihr? Klar, grundsätzlich schon. Musik wird von unseren "Freunden" empfohlen, getaggt, in Genres unterteilt, nach Labels sortiert usw. Auf diese Weise kann man - meiner Meinung nach - sehr wohl auf musikalische Entdeckungsreise gehen - last.fm ist z.B. ein toller Vertreter dieses Genres. 

mufin nun verfolgt jedoch einen anderen Ansatz. Die Suche nach verwandter Musik findet automatisch statt. Zunächst mal ähnelt die Seite einer Suchmaschine mit einem Eingabefeld, in welchem wir nun einen Künstler oder Songtitel eingeben können. Danach wird dann aus knapp 4 Millionen Tracks der gesuchte Track/Artist aufgelistet. So weit erstmal nichts Besonderes. Man kann bei einer Vielzahl der Songs einen 30sekündigen Schnipsel anspielen, um sich zu orientieren und darüber hinaus kann man den Song via iTunes kaufen oder wahlweise einer playlist oder einem Merkzettel hinzufügen.

Das Feature, was nun mufin von anderen Services unterscheiden soll, ist ein kleiner Button, über den man sich ähnliche Tracks anzeigen lassen kann. Dabei wird nun eben nicht nach den üblichen Mechanismen lustig vor sich hin empfohlen. Statt auf andere Genre-Titel zu verweisen, vergleicht mufin meinen ausgewählten Song nach seinem Klang. Tempo, Rhythmus-Strukturen etc sollen mir den Titel empfehlen, der meinem Ausgangslied am nächsten kommt. Die Ergebnisse werden dann mit Prozentangaben versehen um mir anzuzeigen, wie ähnlich sich die Titel sind.

Ohne lange drum herum zu reden - seht auf dem Screenshot selbst, was mir mufin empfohlen hat, als ich ausgehend vom Depeche Mode-Titel "Shake the disease" nach musikalischer Verwandtschaft gesucht habe:

Mufin - Shake the disease

Zunächst mal fiel mir auf, dass mufin mir als ähnlichen Titel exakt denselben vorschlägt, den ich als Suchtitel eingegeben hatte. Na immerhin klingt "Shake the disease" von Depeche Mode zu 93% so wie "Shake the disease" von Depeche Mode. Man kann also reinen Gewissens von einer großen Ähnlichkeit dieser beiden Werke sprechen ;)

Auf den nächsten Plätzen wird es dann richtig gruselig. Sagt mir selbst, ob ich vielleicht einfach nur was an den Ohren hab,  oder ob Ihr auch so gar keine Ähnlichkeit zwischen Howard Carpendale und Depeche Mode ausmachen könnt.

Vielleicht liegt es nur an meiner musikalischen Vorliebe, dass mein Test so in die Hose gegangen ist. Adam Ostrow von mashable muß da wohl mehr Glück als ich gehabt haben mit seinem Musikgeschmack:

Overall, I found the recommendations on Mufin to be quite good for my admittedly unadventurous taste in music.

Wenn dieses Entdeckungs-Feature nun also für meinen persönlichen Geschmack nun nicht so Besonders funktionieren sollte - was bleibt dann noch, um mufin weiterempfehlen zu können? Während die Internetnutzer sich langsam daran gewöhnen, an vielen Orten im Netz ihre Musik gratis und in voller Länge streamen zu können, kann man natürlich mit den 30-Sekunden-Snippets nicht wirklich punkten.

Man muß den Machern allerdings auch noch ein wenig Zeit geben - man befindet sich derzeit schließlich noch in der geschlossenen Beta und somit wird auch sicher noch an der Feinjustierung der Algorithmen gearbeitet, zudem bietet man Applikationen für MySpace und Facebook an. So soll man zukünftig jeden "entdeckten" Song auch via MySpace als greeting card versenden können - naja, wer’s braucht…

Was hingegen interessant werden könnte ist die Tatsache, dass man zukünftig auch als Musiker seine eigenen Songs hochladen kann. Einen funktionierenden Algorithmus vorausgesetzt, könnte es durchaus interessant werden, wenn User durch das Hören von populären Songs auf die privaten Machwerke aufmerksam gemacht werden. Bis dahin allerdings bin ich eher skeptisch, ob ein solches Angebot bei der schier übermächtigen Konkurrenz eine Chance haben kann. Dazu kommen dann noch die verschiedenen Philosophien beim Empfehlen: Ich glaub einfach daran, dass mir die Menschen, mit denen ich seit 20 Jahren auf Depeche Mode-Konzerte gehe, eher sagen können, welche Musik mir gefallen könnte als so ein Programm. Zusammen mit Seiten wie last.fm oder auch roccatune entdecke ich so mit Sicherheit mehr relevante Musik für mich, als wenn ich mir von einer Maschine vorschlagen lasse, welche Songs vielleicht zufällig das gleiche Tempo oder eine gleiche Akkordfolge aufweisen können wie der Song, den ich gerade höre.

Abschließend würd mich noch interessieren, wieso man sowohl für sein Logo als auch seinen Markennamen einen Muffin ausgewählt hat - zumindest mir erschließt sich der Bezug zu Musik ehrlichgesagt nicht.

 

Hier übrigens mal der von mir ausgewählte Titel - ich möchte Euch geraten haben, dass Ihr den Song sowohl kennt als auch gut findet ;) Und wenn jemand wissen möchte, welche Musik man noch so hören könnte, wenn man Depeche Mode-Musik mag, der kann mich gerne fragen ;)


YouTube Direkt

Sorry, wenn ich auf meine gekonnt subtile Art mal wieder für meine absolute Lieblingsband schwärme, aber der gerade anlaufende Vorverkauf für die im nächsten Jahr anstehende Welt-Tournee meiner Jungs vernebelt mir ein wenig meine Sinne ;)

 

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Sep 30

 In den letzten Tagen haben sich echt eine Menge Leute gemeldet, denen meine Gedanken bezüglich MySpace Music im Speziellen und Online-Musik im Allgemeinen gefallen haben. Vielen Dank dafür - schön zu sehen, dass man diese Dinge nicht nur alleine so empfindet.

Andererseits habe ich aber natürlich nicht wirklich umfassend über alle Varianten berichten können, die uns beim Erwerb von Musik im Netz zur Verfügung stehen. Keine Angst, das soll hier keine ellenlange Abhandlung werden, aber einige Gedanken möchte ich noch dringend loswerden. In einem Kommentar vom TechBanger zu meinem Blogposting wird die These vertreten, dass DRM noch ganz wichtig sein wird für die Zukunft der Musikindustrie. Dabei macht er auch - ganz richtig in meinen Augen - eine wichtige Einschränkung: Die Kundenbedürfnisse müssen erfüllt werden.

Da sind wir noch nicht und - was die Musikflatrates angeht - glaub ich auch nicht, dass wir da sehr schnell hinkommen. Marcel Weiss hat heute bei netzwertig.com einen Beitrag verfasst zum gleichen Thema und hat sich dort die Mühe gemacht, die Shops aufzulisten, die es aufgegeben haben, das DRM-Prinzip weiter zu verfolgen. Der Walmart ist da gleichermaßen jüngstes und auch prominentes Beispiel in einer sicher noch nicht abgeschlossenen Entwicklung. Für diejenigen, die mit dem Stichwort "Walmart" in diesem Zusammenhang nichts anfangen können: golem.de 

Als Walmart-Kunde darf man nun also zusehen, wie man seine bezahlten (!) Downloads in Sicherheit bringt und für andere Abspielgeräte weiterverwendbar macht. Solange man DRM mit diesen Fesseln assoziieren muss, wird sich dieser Weg, Musik zu verkaufen, nicht beim Endverbraucher etablieren können. Statt Musik vertreibt die Musikindustrie also eher Kunden mit dieser Politik. Schön, dass die deutsche Sprache diese doppelt belegte Vokabel parat hat. Was mich zu einer anderen Sprache bringt: Man hat mir mal beigebracht, dass sich das chinesische Wort für "Konflikt" aus zwei Zeichen zusammensetzt: Nämlich dem Zeichen für "Krise" und ebenso dem Zeichen für "Chance". Die anhaltende Krise in der Musikindustrie sollte auch durchaus als Chance verstanden werden. 

Ich hab es neulich schon gesagt: Es handelt sich hier nicht um das böse Internet mit seinen noch böseren Nutzern, die der lieben, armen Musikindustrie an die Wäsche will. Es entstehen unzählige neue Möglichkeiten, weltweit Menschen zu erreichen und statt aktive Verkaufsverhinderung zu betreiben, sollte man sich darauf besinnen, gemeinsam mit Künstlern und Käufern an einem Strang zu ziehen. 

Ich greif jetzt wieder das Beispiel napster auf, weil ich eben speziell mit diesem Portal zuletzt öfters konfrontiert wurde. Dort wird vorgemacht, wie es nun mal eigentlich nicht sein sollte. Mit 6 Millionen Songs und neben den Majors unzählige kleine Companies hat man ein Angebot geschaffen, welches napster zu Recht mit breiter Brust auftreten lässt. Mit einem durchaus vertretbaren Preis für die Flatrate (9,95€ pro Monat) hat man bewiesen, dass man sich auch wirklich damit auseinandergesetzt hat, wie man Musik und Verbraucher zusammen bringen kann. Leider ist man dann aber beim letzten Schritt irgendwie vom rechten Weg abgekommen. Wieso zahl ich 120 Euro im Jahr für Musik, die mir nicht zur Verfügung steht, sobald ich das Abo kündige? Abhilfe kann da die etwas teurere Variante leisten: Für 14,95 Euro erhält man nämlich eine Flatrate-Alternative, die mir zudem garantiert, dass ich die Musik auf "kompatiblen" mp3-Playern abspielen kann. Erklärt mir mal, wieso ich nicht stattdessen lieber auf kostenlose, werbefinanzierte Angebote von last.fm oder roccatune ausweichen soll, wenn mir die Musik eh nicht erhalten bleibt.

Tut mir leid, aber so wird das auch in Zukunft nicht funktionieren. Entweder - und das normale Download-Angebot von napster kann sich durchaus sehen lassen - zahle ich Song für Song, oder ich zahle einen Pauschalbetrag. Aber egal, wie ich mich entscheide: Ich möchte die Musik dann hören, wann ich will, ich möchte sie hören, wo ich will und ich möchte mir ganz sicher keine Gedanken machen, ob und wie und wo ich kompatible Abspielgeräte auftreibe!

Es wird Zeit, dass man sich von den klassischen Mustern verabschiedet. Der Schritt von der LP zur CD war ein durchaus großer, aber nicht ansatzweise zu vergleichen mit dem, was hier gerade passiert. Wo sind die neuen Ideen? Die Innovationen? Aus Gesprächen mit Musikern weiß ich, dass hierzulande mit Tophits mehr Geld mit den Klingeltönen als mit dem eigentlichen Song verdient wird. Das ist eine merkwürdige und für mich unverständliche Entwicklung, aber sie ist nun mal so. Das zeigt aber auch, dass man die alten Zeiten nicht einfach so ins aktuelle Jahrtausend transportieren kann. Klingelton-Disaster schaffen es an die Spitzen der Hitparaden, Musik ist ohne großen Aufwand illegal verfügbar und auch unsere Hörgewohnheiten ändern sich zunehmend. Ich ertappe mich selbst dabei, dass ich viel seltener als früher das Erlebnis CD-Kauf zelebriere. Immer öfter ist eine Single-Auskopplung nicht mehr einer von elf Albumtracks, sondern lediglich eine Verkaufshilfe für ein Produkt, welches - und damit mein ich ein durchschnittliches Pop-Album - mir maximal 3 oder 4 stärkere Songs liefert und daneben eine Menge Ausschussware beinhaltet.

Versteht mich nicht falsch, ich will sicher nicht pauschal den Untergang der Musikkultur herbeirufen oder prognostizieren. Aber es ist in diesen Zeiten nun mal schwieriger, gute Musik herauszufiltern, weil Musik heutzutatge größtenteils eher als Produkt denn als Kunst von der Industrie verstanden wird. Und eben unter diesen Umständen finde ich es inakzeptabel, wenn mir bei meinen ausgesuchten Stücken noch vorgeschrieben wird, wie oft ich sie brennen darf, wo und wie lange ich sie hören darf und mich darüber hinaus teilweise auch noch mit mässiger Soundqualität zufrieden geben muss. 

Es muss also ein Modell her, welches für Musikfans funktioniert. Für den "Ich hör eigentlich alles"-Typ, der damit aber das mainstream-Radio-Gedudel meint, reicht vermutlich wirklich eine aktuelle napster-Flatrate, aber dem nach wie vor riesigen Markt wird die Industrie so sicher nicht gerecht.

Somit bin ich gedanklich auch wieder bei MySpace Music. Keine Ahnung, ob es funktionieren wird und keine Ahnung, wann und in welcher Form wir es in Deutschland überhaupt erhalten, aber der Weg ist der richtige. Merchandising, Klingeltöne, Konzerttickets - damit kann ich doch gewaltige Erlöse erzielen, ohne dass sich der Künstler nach Fertigstellen des Albums auch nur noch ein einziges Mal in die Nähe eines Tonstudios begeben muss. Das zusammen mit grenzenlosem Streaming-Vergnügen und fairen Download-Preisen klingt für mich zumindest nach dem, was bei der aktuellen Lage einem vernünftigen Konzept am nächsten kommt. 

So oder so wird es Zeit, dass was passiert - dieses Paradoxon, dass kleine Labels mit großteils künstlerisch hohem Anspruch (Musik, Design, Formate) den Löffel abgeben und große Labels mit Plastikmusik den Rahm abschöpfen, darf man als Musikfreund so nicht hinnehmen - und dass da irgendwas nicht stimmt, hat man ja immerhin bereits wahrgenommen.

 

 

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Sep 25

 Eines direkt vorweg: MySpace Music ist gestartet, aber wie schon bei Hulu ist es nur in den Vereinigten Staaten nutzbar. Deswegen kann ich hier auch nichts zur Usability, zum Angebot oder irgendwas anderem schreiben, was mit dem neuen Angebot zusammenhängt. Zumindest nichts, was ich selbst beobachtet hätte und mit Screenshots unterlegen könnte.

Toll ist jedenfalls (und so erklärt sich eventuell auch die Verzögerung des Launches um eine Woche), dass man mit EMI nun auch den letzten Big Player ins Boot holen konnte und somit alle Vier - Warner, Universal, Sony und eben EMI - vertreten sind beim vermeintlichen iTunes-Killer. 

Wie man bereits jetzt bei TechCrunch lesen kann, macht MySpace diesen US-only Deal nicht, weil ihnen Europa nicht paßt oder man keinen Bock drauf hat. Viel mehr hat allein das US-Vertragswerk eine Menge Zeit, Energie und Manpower verschlungen, bis man dieses neue Musikpaket festgezurrt hatte. Alle weiteren Länder werden nun Schritt für Schritt beackert und bei der Bedeutung, die der europäische bzw der deutsche Markt für das Musikbusiness hat, bin ich zumindest guter Dinge, dass wir eines der nächsten Länder sein werden, um die sich MySpace bemüht. In wie weit man dann einen Weg findet (oder genehmigt bekommt), um das Portal auch für uns hier nutzbar zu machen, steht natürlich auf einem anderen Zettel.

Aber was dürfen die US-User denn jetzt erwarten und worauf dürfen wir uns zukünftig freuen? Ähnlich wie bei last.fm kann man sich Playlists erstellen und die Songs kostenlos streamen. (Der Satz geht mir jetzt flott von der Hand, vor ein paar Jahren hätte ich vermutlich noch ungläubig gezittert beim Schreiben ;) ) Dank des Deals mit den 4 Majors und den starken Werbepartnern kommt ein solches Angebot zustande. Die Playlists dürfen bis zu 100 Songs beinhalten und können natürlich mit anderen MySpace-Usern geteilt werden. Besonders beliebte Playlists werden via MySpace promotet und darüber hinaus stellt MySpace auch die Top100 meiner Freunde oder auch aller User zusammen.

Aus diesem Pool von über 5 Millionen Songs, die über den Amazon-Shop DRM-frei gekauft werden können, kann ich mir natürlich auch - wie gehabt - meinen Profilsong für meine MySpace-Seite auswählen.

Ohne auf das Handling selbst eingehen zu können, muss ich - auch aufgrund der positiven Berichterstattung jenseits des Teiches - davon ausgehen, dass MySpace der erhoffte große Schlag gelungen ist. Jeder, der damit seine Brötchen verdient, Musik zu streamen oder per Downloads zu verhökern, wird nun ein Auge auf MySpace haben müssen - egal, ob sie last.fm oder iTunes heissen. Man wird nicht von jetzt auf gleich zum iTunes-Thronfolger, so viel sollte klar sein. Aber ich denke schon, dass man einen gewissen Prozentsatz an Kunden ziehen kann von der bislang nahezu unangefochtenen Nr.1.

Na und was für iTunes gilt, muß in diesem Zusammenhang natürlich auch für die hiesigen Angebote wie musicload oder roccatune (hoffe, Dir ist aufgefallen, dass ich im Gegensatz zu Robert roccatune richtig schreibe, Sachar *g*) gelten. Da gilt es künftig, die Claims neu abzustecken, sich von der Konkurrenz durch Leistung, Design, Usability und Service abzusetzen und sich darauf gefasst zu machen, dass mein heutiger Stammkunde morgen schon weg ist, wenn ich nicht jeden Tag aufs Neue wieder zu überzeugen weiss.

Für die Industrie sicher ein harter Kampf, für uns Nutz(nieß)er hingegen eine traumhafte Entwicklung. In den nächsten Tagen werde ich sicher noch einmal ein paar Fakten zusammentragen, die derzeit durch die Medien geistern bezüglich Musik, aber so viel kann man auf jeden Fall jetzt schon resümieren: Scheinbar ist man - wie Robert Basic auch schon ganz richtig feststellt - endlich auf den Trichter gekommen, wie Musikbusiness in diesem Jahrtausend funktioniert. Nach verschenkten Jahren des Lamentierens und des Anprangerns von Käufern und Downloadern (und Geistesblitzen wie das digitale Rechtemarketing) scheint die Musikindustrie so langsam da anzukommen, wo sie schon seit Ewigkeiten hinwill: Beim Kunden!

 

 

 

 

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Sep 18

 Mir als Metallica-Gelegenheitshörer wäre es vermutlich nicht in Tausend Jahren aufgefallen - viele Hardcore-Fans (im eigentlichen und übertragenen Sinne) jedoch trauten ihren Ohren nicht, als sie sich das nagelneue Metallica-Album "Death magnetic" zu Gemüte führten.

Viel zu schwammig, viel zu matschig würde es klingen. Es gibt sogar eine Petition, die sich mit der Forderung einer neuen Abmischung des Albums befasst - über 6000 Fans haben schon unterschrieben und selbst Ted Jensen, der das Album gemastert hat, ist dieser Meinung. Weitere Bestätigung finden die Kritiker ausgerechnet in einem Computerspiel. In verschiedenen Blogs wird nämlich derzeit diskutiert darüber, dass die Download-Version des Metallica-Albums für das Spiel "Guitar Hero" besser klingen soll als das auf CD erhältliche Werk. Diese Grafik scheint diese Theorie zu stützen - unten seht Ihr die CD-Version, darüber die Guitar Hero-Variante:

Metallica

Wenn ich Manager von Metallica wäre, würde ich dafür sorgen, dass Käufer der CD den Guitar Hero-Download entweder gratis oder zumindest stark vergünstigt erwerben können - wäre zumindest fair, oder?


YouTube Direkt

via Netzwelt

Robert Smith, der charismatische Sänger von The Cure, ist stinksauer: Die neue 5-Track EP "Hypnagogic States" - der Appetizer zum neuen The Cure-Album - soll bei iTunes unverschämte 10 Euro kosten. Auf der Band-Homepage wettert er laut gegen den Download-Platzhirsch und fordert die Fans auf, nicht bei iTunes zu kaufen, solang dieser Preis nicht niedriger angesetzt wird. Hier ein Ausschnitt aus seiner Mitteilung an die Fans:

The Cure

Scheint jedenfalls gewirkt zu haben: Die Preise wurden gesenkt!

Nachdem das US-Musikportal Pandora aufgeben wird, blüht nun auch erstmals last.fm Ärger: Laut Musik-Rechteverwalter FineTunes nutzt last.fm nämlich die FineTunes-Musikpalette bereits seit Jahren, ohne die nötigen Zustimmungen dafür erhalten zu haben. FineTunes, deren Aushängeschild u.a. Die Ärzte sind, gehen davon aus, nur noch mit Abmahnungen ihr Recht geltend machen zu können.

 

 

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Sep 04

Drei Gründe gibt es, die mich dazu gebracht haben, zum ersten Mal einen solchen Blogparaden-Spaß hier mitzumachen: 

  • Ich hab sowas noch nie gemacht
  • das Thema interessiert mich bzw ist ja auch mit einer der Pfeiler meines Blogs und
  • ausserdem wollte ich mal gern irgendwas schreiben, was nix mit Chrome zu tun hat ;)

Deswegen hab ich mich auf die Blogparade von mehrblog.net gestürzt, um mich mit einem Thema auseinanderzusetzen, welches mich brennend interessiert, welches in mein Themenportfolio paßt und welches mir zudem noch eine Ausrede liefert, wenns darum geht, wieso ich den ein oder anderen RSS-Feed-Abonnenten verloren habe über Nacht ;)

Themenstellung Social Networks: Es geht meiner Meinung nach nicht nur darum, ein kleines Feld im Internet zu beackern. Ich denke eher, dass über kurz oder lang jeder User im Internet sich damit auseinanderzusetzen wird. Gründe dafür könnt Ihr ja u.a. in diesem Blog lesen. Über Social Networks definiere ich nicht nur mein Internet-Alter Ego, sondern werde über diesen Account irgendwann auch universell die verschiedensten Dienste im Netz nutzen können, werde evtl. über diesen Dienst bezahlen und  - nicht zuletzt - wird er mir den Kontakt zu meinen Leuten erleichtern, egal ob es sich um meine Familie, Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen geht. Aber darum soll es jetzt gerade gar nicht gehen, sondern eher um meine persönlichen Surf-Gewohnheiten bezüglich Social Networks. Der Autor der Blogparade hat auch schon ein paar Ansätze vorgegeben:

 

  • Welche Socialnetworks benutzt ihr? Warum genau die?
  • Welche Funktionen sind euch besonders wichtig?
  • Was veröffentlicht ihr über euch?
  • Benutzt ihr Privatsphäre Einstellungen? Wenn ja wie?
  • Wie viele Kontakte habt ihr in Socialnetworks? Kennt ihr die auch im “echten” Leben?
  • Macht ihr euch Gedanken um Folgen, die z.B. Partyfotos im Internet haben können? (z.B. berufliche)

 

Ich mach es mir jetzt leicht und arbeite einfach die von Michel im mehrblog erwähnten Punkte ab:

Welche Social Networks benutze ich und warum?

Ich nutze privat sehr gerne Facebook und last.fm, zudem auch einige andere wie MySpace, meinVZ, stayfriends.de und WKW. 

Während ich bei Facebook den gesamten Eindruck mag, der sich aus der Zahl der bekannten Gesichter, dem technischen Niveau der Seite, seinen Innovationen und den Features/Applikationen ergibt, mag ich bei last.fm hauptsächlich die Affinität zur Musik. Klar freu ich mich auch dort über die Nutzer, die ich von woanders her kenne, aber das Erstellen von Playlists, das Hören von "meiner" Musik und nicht zuletzt das Finden von neuer Musik stehen dort für mich ganz klar im Vordergrund.

Auf den Plätzen folgen MySpace (welches ich allein schon für die Präsenz der unzähligen Musiker schätze), stayfriends (zum Auffinden von Leuten, denen man vielleicht mangelnde Internet-Affinität unterstellen mag), WKW und meinVZ - bei denen es hauptsächlich - zumindest für mich - darum geht, eine Präsenz bzw Anlaufstelle für die User zu schaffen, die es nicht auf ein "richtiges" Social Network schaffen aus mannigfaltigen Gründen.

Welche Funktionen sind mir besonders wichtig? 

Das ändert sich natürlich von Plattform zu Plattform. Ich schätze Facebook besonders, daher ist mir dort wichtig, dass Design, Usability und das generelle "Look and Feel" für mich persönlich passen. Ich freue mich über die oft innovativen Neuerungen bzw über die Funktionen, die man nahezu eins zu eins von den wichtigen Diensten wie Twitter oder FriendFeed übernimmt und die in Verbindung mit der hohen Userzahl für mich den Eindruck entstehen lassen, es mit einem sehr kompletten und komplexen Social Network zu tun zu haben.

Die Funktionen, die mich an last.fm reizen, hab ich schon erwähnt. Für Musik-Freaks meiner Meinung nach das Nonplusultra! Angefangen von den persönlichen Charts über die musikalischen Nachbarn bis zu den oben bereits erwähnten Features wie z.B. das Erstellen von persönlichen playlists.

Alle anderen Social Networks können für mich nicht durch Funktionen überzeugen, sondern werden von mir deswegen hauptsächlich genutzt, weil ich bestimmte Menschen dort erreichen kann, die ich sonst im Netz nicht antreffe.

Was veröffentliche ich über mich?

Auch das ist von Plattform zu Plattform unterschiedlich. Ich erstelle mit Sicherheit keine Fake-Profile - fast überall ist auch mein richtiger Name registriert oder zumindest ein Nickname, über den Google hinreichend Informationen rausrückt, wenn man sich die Mühe macht, hinter mir her zu spionieren ;) Meistens nutze ich das gleiche Profilbild auf allen Portalen, stelle meine 3-4 wichtigsten Hobbies vor und plattformabhängig mache ich auch Angaben zu meiner bevorzugten Musik, zu den Läden, die ich besuche oder zu den Konzerten, auf denen man mich antrifft. Das ein oder andere Foto von mir gibt es auch an verschiedenen Orten. Zumindest die, die ich vor Euch und mir selbst vertreten kann ;)

Benutze ich Privatsphäreeinstellungen?

Grundsätzlich kann jeder meine Profile betrachten. Bei bestimmten Portalen schliesse ich auch bestimmte Gruppen aus, was Kontaktaufnahme etc angeht. Ansonsten findet man meistens meine Angaben zu e-mail-Adressen, Instant Messengern und den diversen Internetpräsenzen. Es gibt eine Ausnahme, auf die ich hier auch nicht näher eingehe, weil 99 Prozent der Leser eh nicht drauf zugreifen können - dafür ist der Content dort auch nicht gedacht. Mehr dazu unter dem übernächsten Punkt.

Wie viele Kontakte habe ich in Social Networks? Kenn ich die auch im wahren Leben?

Da antworte ich auf den ersten Teil der Frage mit einem entschiedenen "unterschiedlich" und reagiere auf den zweiten Teil mit einem ebenso entschlossenen "Jein!". Auch da gehen meine Gewohnheiten weit auseinander, was die verschiedenen Portale angeht. Es gibt Seiten, in denen ich lediglich eine einstellige Zahl an Freunden habe und es gibt Seiten wie MySpace, in denen ich eine hohe dreistellige Zahl an Freunden habe.

"Freunde" ist meinerseits eh ein überstrapazierter Begriff, was Social Networks angeht. Bei MySpace sind eine Vielzahl von Sängern, Musikern, Comedians und Schauspieler dabei, die diese obskure Zahl möglich machen. Nichtsdestotrotz hab ich nach wie vor ein großes Interesse daran, die Leute wirklich kennenzulernen, mit denen ich per Social Network oder Blog Kontakt habe. Für die weitere Entwicklung eines solchen Kontaktes ist es mir grundsätzlich schon wichtig, mit welchem Menschen man es zu tun hat. Da man - gerade im Netz - den Leuten nur vor den Kopf schauen kann, ist es für mich eine logische Konsequenz, so viele Menschen wie möglich im "Real life" zu treffen, mit denen ich mich im Netz gern umgebe. Einmal, um sie besser einschätzen zu können, aber zum Anderen natürlich auch, weil ich glaube, es mit außergewöhnlich interessanten Bekanntschaften zu tun zu haben.

Mach ich mir Gedanken um Folgen, die z.B. Partyfotos im Internet haben können?

Logisch mach ich mir Gedanken. Das genau ist der Grund, wieso bestimmte Details meines Lebens ins Internet gelangen und der weitaus größere Teil eben nicht. Es ist auch ein Thema, welches ich hier gerne anschneide, wenn es sich anbietet. Ich denke nun mal, dass jeder - auch im Netz - seines persönlichen Glückes Schmied ist. Es wäre zu leicht, auf Datenkraken, personalisierten Werbeangeboten und undurchschaubaren AGBs rumzuhacken, wenn man von vornherein nicht in der Lage ist selbst abzuschätzen, welche Information im Internet mir persönlich Schaden zufügen könnte. Klar poste ich Partyfotos - bis zu einer bestimmten Grenze. Ich glaube nicht, dass man mich  in - nach meinen Maßstäben - verfänglichen Situationen ablichten kann, weil ich - ebenfalls nach meinen Maßstäben - nicht wirklich in verfängliche Situationen gerate. Dennoch habe ich im Hinterkopf, dass meine Maßstäbe nicht die gleichen sein müssen, die z.B. mein Arbeitgeber anlegt, wenn er sich auf die Suche nach seinen Angestellten macht. Bevor ihr auf Google rumhackt, weil man Euch dort findet: IHR selbst habt es doch in der Hand, was man von Euch dort finden kann. Im eigenen Interesse sollte man vielleicht davon absehen, seine Kotzeskapaden der letzten Party zu bloggen und sie mit Bildern glaubhaft zu gestalten. Man sollte auch nicht jede Bettgeschichte namentlich bei youporn zugänglich machen. Denkt einfach drüber nach, was Euer Partner, Euer Kind, Eure Mutter, Euer Chef oder Eure besten Freunde besser nicht über Euch wissen sollten, denn so ziemlich alle bewegen sich im Netz und können - egal ob absichtlich oder zufällig - über diese Dinge stolpern. In einem Social Network bewegen sich nun mal nicht nur die Leute, von denen Ihr wollt, dass sie bestimmte Informationen über Euch finden. Es wimmelt dort auch von Menschen, die Euren Content so befremdlich, peinlich oder witzig finden, dass sie keine Sekunde warten werden, es einem noch größeren Publikum zugänglich zu machen. Na und dann freut Euch mal jetzt schon auf den nächsten Arbeitstag, die nächste Geburtstagsparty oder das nächste Treffen mit der Freundin.

Nachdem ich nun alle vorgegebenen Fragen beantwortet habe, greife ich explizit den letzten Punkt nochmal auf, denn der scheint für mich existentiell wichtig zu sein, was unsere Präsenz in Social Networks angeht. Ihr seid nicht im luftleeren Raum mit Euren Informationen. Im Gegenteil: Jeder kann Euch sehen, jeder kann Euch finden - also achtet bitte drauf, was Ihr preisgeben wollt. Ihr geht ja auch nicht halbnackt einkaufen, besoffen zur Arbeit, oder mit der Geliebten zur Freundin. Das Internet vergißt nicht, was es einmal gefunden hat. Bevor man über das Übermitteln von Daten, über Google, über personifizierte Werbung u.ä. herzieht, muß man sich selbst hinterfragen. Wenn man das tut, darf man sich auf eine tolle Internet-Zukunft freuen, so viel kann ich wohl versprechen.

 

 

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Aug 24

 

Dass ich riesiger last.fm-Fan bin, hab ich vermutlich schon mal hier erwähnt. Aber das ist ja nicht das Ende der musikalischen Fahnenstange. Wenn ich für mich persönlich resümiere, wo und wie ich am meisten Musik kennengelernt habe im Netz bzw wo ich mich am meisten mit Musik auseinandergesetzt habe, dann verbinde ich das mit zwei Plattformen: Eben bereits erwähntes last.fm und auch MySpace. Ich halte es nach wie vor für einen der größten Trümpfe von MySpace, sich zu einem sehr frühen Zeitpunkt um Bands und Musiker bemüht zu haben. Im Gegensatz zu Facebook ist jeder große Künstler bei MySpace entweder selbst oder durch unzählige Fanpages vertreten und auch für die unbekannten Künstler ist es eine sensationell einfache Möglichkeit, seine Musik einem großen Publikum anzubieten. Während bei Facebook, die mit ilike als Premiumpartner versuchen, dort halbwegs mit MySpace mitzuhalten, kann man bei anderen Social Networks nicht annähernd sowas wie eine Strategie erkennen, den Markt "Musik" (oder auch Film) in die eigene Plattform einzubinden.

Ich würde aber last.fm und MySpace nicht als Konkurrenten bezeichnen. Da gibt es einige andere, die eher last.fm das Wasser abgraben könnten.

Recht frisch dabei ist blip.fm, welches wirkt wie ein last.fm/twitter-mashup. Man sucht sich einen Song (schade, dass die interne Suche nicht auf so sehr viele Songs zugreifen kann), und "twittert" anschließend Artist+Songname und einen Kommentar dazu. Ist eine schöne Idee eigentlich, aber über kurz oder lang wird last.fm sicher selbst eine Microblogging-Funktion aufbieten. Bis es soweit ist, kann man sich mit einer Applikation behelfen, die automatisch die "geliebten" Songs twittert. Das sieht dann so aus:

Lastfm to twitter

Wie Ihr seht, werden neben den Hash-Tags "lastfm" und "love" auch Künstler und Songtitel genannt und hintendran gibt’s dann noch den Link, der zum Song bei last.fm führt. Ist ein nettes Zusatz-Feature, bei dem man sich aber darüber im Klaren sein sollte, dass es den Followern eventuell übel aufstoßen könnte, wenn man alle 3 Minuten oder gar öfter einen Tweet mit einem geliebten Titel absendet. Sollte sowas mal direkt über last.fm möglich sein, hoffe ich, dass man dafür einen Extra-Button einbaut. Besser noch wäre eine Funktion wie bei blip.fm, wo man den gehörten Song gleich auch noch mit einem Kommentar versehen kann.

Während blip.fm aber eher ein Microblog mit Schwerpunkt Musik ist, gibt es für last.fm durchaus auch ernstzunehmendere Konkurrenten. Sowohl last.fm als auch MySpace müssen um die Vorherrschaft bei den Musik-Communities gegen imeem bestehen. Wie zB bei readwriteweb berichtet, holt imeem zum ganz großen Schlag aus. In den Vereinigten Staaten ist man hinter Facebook und MySpace bereits das größte Social Network und nach den neusten Zahlen auch die größte Music-Streaming-Geschichte klar vor last.fm. 65000 Neuanmeldungen täglich(!) sind wohl ein Indiz dafür, dass es Sinn macht, alle vier großen Companies (EMI, Universal, Sony, Warner Music) im Rücken zu haben.

Ich persönlich finde Imeem weitaus weniger übersichtlich als last.fm. Es gibt natürlich ebenfalls ein riesiges Musikangebot, kann wie bei last.fm natürlich auch playlists erstellen und man kann sogar gezielt nach playlists suchen - ein Feature, welches ich bei last.fm noch vermisse. Darüber hinaus hat man mehr Möglichkeiten, seine Profilseite zu gestalten. Ein Mehr an Möglichkeiten bedeutet aber natürlich gleichzeitig ein Sammelsurium an verschiedenen Designs, Anordnungen der Sidebars und die wildesten Hintergründe. Während sich das Look and Feel ähnlich wirsch darstellt wie bei MySpace, kann man sich durch seine Widgets klar von MySpace abgrenzen: Meinen Player oder einzelne Songs bzw Videos kann ich auf diese Art auf verschiedenen Homepages, Blogs und Social Networks problemlos einbinden.

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen Ihr persönlich mit Imeem gemacht habt. Ich persönlich mag das Look and Feel bei last.fm wesentlich mehr und zudem ist es bei der Suche nach meinen persönlichen Göttern "Depeche Mode" mehrfach vorgekommen, dass ich auf falsch getaggte Songs gestoßen bin in anderen playlists. Ich muß allerdings auch zugeben, dass ich mich mit Imeem noch nicht ansatzweise so weit auseinandergesetzt habe wie mit last.fm.

Nach dem Abgesang auf Pandora bleiben also diese beiden übrig, was die großen Streaming-Portale angeht. Wenn ein kleinerer Dienst wie muxtape verschwindet, kann da schon eher ein neuer nachrücken - im Fall muxtape z.B. 8tracks. Bleibt allerdings abzuwarten, wie lange diese Seite den Musikfans erhalten bleibt.

Liege ich überhaupt richtig mit meiner Ansicht, dass es eine Grundsatzentscheidung ist - last.fm oder Imeem? Oder kann man sich auf Beides einschiessen? Nutzt Ihr einen dieser Dienste oder beide? Oder geht Ihr beim Musikhören einen ganz anderen Weg: MP3 downloads via iTunes oder musicload usw, Web-Radio oder Angebote wie songza?

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Aug 04

 

StudiVZ

 

 

 …wie ich zugeben muß, machen sie es ja mit Abstrichen sogar zu Recht: Wer mit einem komplett innovationsresistenten Konzept nicht nur die Nr.1 unter den deutschen Social Networks wird, sondern zwei ähnlich biedere Plattformen hinterherschiebt, die dann auch ähnlich erfolgreich werden, muß irgendwas richtig gemacht haben.

Dabei handelt es sich vermutlich um die Geschichte mit dem richtigen Ort und der richtigen Zeit. Wie auch immer, das StudiVZ war da, als Millionen Studenten danach lechzten, sich schnell mit ihren Mitstudenten auszutauschen. Sicher spielt dabei auch eine Rolle - siehe WKW - dass man das Prinzip sehr simpel gehalten hat, was einer schnell wachsenden Community natürlich sehr förderlich ist.

Erfolg hin oder Neid her, Fakt ist nun mal, dass StudiVZ immer noch sowas wie das Bayern München in der Social Network-Bundesliga sind.

Wenn ich bei StudiVZ den Fußball als Bildnis heranziehe, dann kann man bei Netzökonom Holger Schmidt ruhig mal den Begriff "Champions-League-Teilnehmer" in den Mund nehmen. Er hat sich mit Marcus Riecke - StudiVZ CEO - getroffen, um die neuesten Zahlen und die Zukunftsvisionen von StudiVZ zu besprechen und - wie für ihn üblich - auch mal durchaus kritisch zu hinterfragen.

Marcus Riecke jubelt natürlich über die tollen Zahlen, die sich bis zum Jahresende so positiv entwickelt haben werden, wie man es selbst als Vorgabe ausgegeben hatte (14 Mio User kummuliert aus StudiVZ, SchülerVZ und meinVZ)

Vielleicht ist es nur meine persönliche Abneigung gegen ein Portal, dessen Sinn und Erfolg ich nicht begreifen kann, aber meiner Meinung nach sollte man es nicht als zu großen Erfolg werten, wenn sich 95% der angemeldeten Nutzer mindestens einmal im Monat dort sehen lassen. Auch die von meinVZ angeblich widerlegte These, dass nur Studenten und Schüler täglich ins Internet gehen würden, ist hier und da auch schon vor einigen Jahren mal widerlegt worden *g* Witzig auch, dass er Konkurrenten aufzählt und Facebook dabei - vermutlich versehentlich - auslässt. Aber Schmidt erinnert ihn glücklicherweise daran, dass es da in Kalifornien noch eine kleine Social-Network-Klitsche gibt, die irgendwie sogar öfters mal mit dem StudiVZ in Verbindung gebracht wird bzw umgekehrt.

Interessanter als Rieckes Selbstbeweihräucherung find ich das Eingeständnis, dass man bei Open Social mehr so mitschwimmt, als wirklich selbst aktiv vorneweg zu rennen. Er bringt sogar die Blogger ins Spiel, welche nämlich falsch liegen mit der Ansicht, dass der Nutzer 100000 Anwendungen möchte. Naja, niemand möchte 100000 Anwendungen - aber gerne möchte ich aus einem riesigen Pool aus Anwendungen die für mich relevanten Perlen herausfischen. So find ich es schon klasse, last.fm oder FriendFeed in meine Social Networks einbinden zu können und ich bin überzeugt davon, dass sich auch eine große Userzahl bei den VZs dafür erwärmen könnte. Open Social ist für Riecke eher aus Monetarisierungsgründen interessant und da blitzt für einen kurzen Augenblick fast schon der Visionär in ihm auf:

Ich glaube, dass Open Social vor allem für die werbetreibende Wirtschaft interessiert ist, wenn sie Werbekooperationen wollen, die über Standard-Display-Werbung hinausgehen will. Mit Open-Social-Anwendungen lassen sich Werbeanwendungen entwickeln, die in vielen Netzwerken funktionieren und damit die nötige Reichweite erzielen können.

Er erwähnt eine StudiVZ-Gruppe, die eine schon beachtliche Größe erreicht hat und getrieben wird von dem Wunsch, Markenprodukte günstig erwerben zu können. Da hat Riecke sicher Recht, wenn er denkt, dass man dort ansetzen könnte, wenn man mit einem Social Network Geld verdienen möchte. Schließlich äussert man als User dieser Gruppe ja seine Konsumbereitschaft und macht sich dadurch interessant für die werbende Zunft.

Ansonsten äußert sich Marcus Riecke ähnlich wie die Konkurrenten von Facebook, wenn er sagt, dass die oberste Priorität auf dem Wachstum liegt und erst danach die Monetarisierung interessant ist.

Ich muss zugeben, dass ich eine weitere Innovation noch nicht wirklich verstanden habe, die in dem Interview angesprochen wurde. So ist für die Zukunft ein News-Feed angedacht, der sich aber von den derzeit verbreiteten Feeds der Konkurrenz unterscheiden soll:

Wir haben ein besseres Konzept. Wir empfinden das automatisierte Versenden der News als anstrengend. Das wollen die Nutzer nicht. Wir werden das eleganter machen.

Klar, Herr Riecke - Dinge, die automatisch erledigt werden, sind immer anstrengender, als wenn man es manuell erledigen müsste ;) Auf das elegante Konzept bin ich jedenfalls gespannt und werde der erste sein, der es anerkennend erwähnt, sollte es wirklich innovativ, elegant und überhaupt besser sein sollte - allein mir fehlt der Glaube ;)

Desweiteren kündigt man einen Messenger und Terminplaner an und will auch den Weg zum mobilen Social Network forcieren. Zumindest diese drei Punkte klingen interessant und bei der mobilen Ausrichtung sogar zwingend nötig.

Wenn man in Zukunft mehr Energie auf die künftigen Innovationen verschwendet statt auf schwachsinnige Rechts-Streitereien, könnte man sich vermutlich auch noch ein wenig länger gegen die technisch übermächtige Konkurrenz erwehren.

 

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Jul 30

 

Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren darüber, ob ich weiterhin auf dramatische Überschriften setzen sollte, die meiner Meinung nach zum Beitrag passen, oder ob ich lieber seo-technisch clever vorgehen sollte und Überschriften wie "Gina-Lisas Sex-Video: hier erhältlich" verwende. ;) Fürs Erste belasse ich alles beim Alten, sinniere ein bis zwei Sätze lang über meine sorgfältig ausgewählte Überschrift und näher mich dann langsam dem Kern des Themas. Dieser Punkt wäre dann jetzt erreicht und die Einleitung offiziell beendet ;)

Vor zwei Tagen hab ich laut über Strategien nachgedacht, die sich ein Startup-Unternehmen erarbeiten sollte, um im Bereich "Social Network" noch Fuß fassen zu können. Es hatte damit zu tun, dass ich den Erfolg von WKW - ähnlich dem von StudiVZ - nicht ganz nachvollziehen konnte und ich hab mir daraufhin überlegt, aus welchem Grund man heute noch optimistisch sein kann, ein erfolgreiches Social Network ins Leben zu rufen.

Mir persönlich sind 3 grobe Kategorien eingefallen:

  1. Ich bin mit meiner Idee, mit einer neuen, besseren Technik zuerst da und trete den Trend überhaupt erst los (Facebook)
  2. Ich setze auf eine Nische und richte mich an ein ganz spezielles Publikum
  3. ich kopiere irgendwas, was es bereits gibt, bin aber größenwahnsinnig genug, um zu denken, dass es dennoch das "next big thing" wird.

Bei Letzterem gibt es Beispiele dafür, dass dieser Geniestreich tatsächlich funktionieren kann, wie z.B. beim StudiVZ oder bei WKW. Meistens jedoch sind diese Unternehmungen zum Scheitern verurteilt. Je weiter man vorher die Klappe aufreißt, um ein Sensations-Portal mit nie gesehenen Features anzukündigen, desto eher und brutaler landet man auch auf dem Allerwertesten. Ich weiss nicht, ob es Sinn macht, zu solchen Seiten zu verlinken, aber nehmt es einfach als schlechtes Beispiel ;) Wobei der letzte der beiden Links zu MyFirstIdentity führt, denen man zugestehen muß, noch in der Alpha-Phase zu sein - die starten sicher noch durch ;)

Heute möchte ich mich mal mehr auf den zweiten Punkt meiner Aufzählung konzentrieren. Wenn ich weiß, dass ich das Rad nicht neu erfinden kann, sollte ich zusehen, dass ich ein ganz spezielles Rad entwickel, eines das es nicht überall gibt, aber dennoch benötigt werden könnte.

Ein perfektes Beispiel in dieser Kategorie ist meines Erachtens last.fm. Ein klassisches Social Network mit den üblichen Funktionen wie eine Freundesliste, Blogfeature, Versand von privaten Nachrichten etc. Den Unterschied macht in diesem Fall aber der Schwerpunkt auf Musik. Ich sehe eben nicht nur, wenn meine Freunde online sind, sondern ich sehe auch, was sie am liebsten hören, was sie vorhin oder jetzt gerade hören und auf welche Konzerte sie gehen werden. Mittlerweile kann man sehr viel Musik auch von etablierten Künstlern in voller Länge auf der Seite hören und sogar in eigene Playlists oder Radios einbinden. Man taggt seine Songs, scrobbelt sie und erfährt dadurch, wer seine musikalischen Nachbarn sind, sprich: wer hört die gleiche Musik wie ich. Ein gleichermaßen einfaches als auch überzeugendes Konzept, welches sich bei den Usern längst durchgesetzt hat und die kritische Masse im Handumdrehen erreichte.

Andere Social Networks tun sich weitaus schwerer, einen Punkt zu erreichen, mit dem man als Entwickler zufrieden sein kann. Mit großem Wirbel gestartet waren auch Portale wie kaioo.com oder shortview.de. Kaioo-Nutzer versuchten mit mehr oder weniger zweifelhaften Methoden, StudiVZ-User zum Konvertieren zu überreden. Erreichen wollte man das durch eine besonders transparente Datenpolitik verbunden mit dem Plan, Werbeeinnahmen komplett in die Plattform zu investieren. Wie die Einnahmen verwendet werden, wie die AGBs ausschauen usw wird in enger Zusammenarbeit mit den Usern erarbeitet und ist sicher ein löblicher Ansatz - lediglich der Erfolg bleibt aus.

So stagniert kaioo schon seit Längerem, was die Nutzerzahlen angehen. Seit Neuestem kann man auch einen Strategiewechsel feststellen, so legt man den Fokus auf sogenannte "open networx". Soll heissen, dass jeder User sein eigenes Netzwerk errichten kann, welches sein individuelles Design etc aufweist. Mit diesem Schritt versucht man sich vermutlich im Fahrwasser von Open Social, Data availability und Konsorten an die großen Jungs ranzupirschen, aber der Versuch kann meines Erachtens nicht wirklich erfolgreich enden. Wieso sollte ich mich freuen, mit 30000 Usern bzw deren Netzwerken verbunden zu sein, wenn es bei den "richtigen" Networks Millionen sein könnten?

Ähnlich verläuft die Geschichte für shortwiew.de: Dort ist man technisch einem Portal wie StudiVZ weit voraus - es ist intuitiv, stylish und liefert Euch den üblichen Schnickschnack von Profilseiten über Video-Embedden und Upload von Foto-Alben. Zudem hat man sich auch auf seine Nische spezialisiert: Man definiert sich dort über seine Interessen. Für jedes Interesse - egal, ob es die Lieblingsstadt, ein Buch, Beruf oder eine Musikrichtung ist - wird eine Gruppe angelegt. So ist schon mal gewährleistet, dass man schnell seine Gleichgesinnten findet. In meinen Augen eine recht schöne Geschichte, wenn nur die Verbreitung eine andere wäre. Man befindet sich in einer ähnlichen Größenordnung wie kaioo wieder und dementsprechend gering sind die Chancen, dort auf Bekannte zu treffen. Muss jeder für sich ausmachen, ob ihm das Prinzip dieses Social Networks so gut gefällt, dass er dort versucht, neue Freunde zu finden, oder gar seine alten Freunde irgendwoanders loszueisen.

Neu im Geschäft ist ein Social Network namens want2do. Wobei neu nicht ganz richtig ist: Im Grunde geht es dort erst im August los und im Rahmen einer geschlossenen Betaphase wird dort gerade alles nochmal auf Herz und Nieren getestet.

Auch hier versucht man, die Nutzer durch eine etwas andere Ausrichtung zum teilnehmen zu ermutigen. Am ehesten stellt man sich want2do als ein mashup aus Social Network und Microblog a la Twitter vor. Mit dem Unterschied, dass man dort nicht innerhalb weniger Zeichen verbreitet, was man gerade isst, sieht oder macht. Wie nämlich der Titel des Networks schon erahnen lässt, liegt der Schwerpunkt nicht auf den Dingen, die man tat oder gerade tut, sondern darauf, was man tun wird. So eine Art "Getting things done" im Twitter-Stil. Witzigerweise kommen dort nicht nur die Standard-2dos zusammen wie abnehmen, Rauchen abgewöhnen etc, sondern durchaus witzige und kreative Geschichten wie "sich verlieben" oder "mehr Kleider tragen". Bei letztem Punkt hab ich übrigens nicht überprüft, ob die acht User, die dieses 2DO angelegt haben, alle weiblich sind ;)

Habe ich mein 2DO angelegt und terminiert, kann ich es nachträglich natürlich noch bearbeiten. Ich kann es als gescheitert abhaken oder als erfolgreich bewältigt und ich kann darüber berichten - wenn ich möchte mit Bild- und/oder Videobeleg - ob und wie ich es bewältigt habe. Klingt einfach - ist es auch :) Trotz Beta-Status läßt sich nämlich alles bis dato gut bedienen und das Interface macht einen aufgeräumten Eindruck. Wie gesagt, ich schätze es bislang so ein, dass man sich im Schatten der großen Social Networks (und Twitter) sein Plätzchen sichern möchte, und unter diesem Gesichtspunkt räume ich diesem Projekt auch durchaus gute Chancen ein. Mir gefällt diese Idee, sich quasi öffentlich vor allen Leuten selbst in den Ar*** zu treten, um sich einem Ziel ein wenig näher zu bringen :) Wenn ich dabei Gleichgesinnte oder Freunde finde - umso besser.

Abschliessend möchte ich noch anfügen (als ob der Beitrag nicht so schon wieder lang genug wäre *g*), dass ich gerade bei den kleineren Netzwerken über die am ehesten berichten kann, die ich selbst intensiver genutzt oder getestet habe. Das soll also nichts Repräsentatives oder Allgemeingültiges sein. Ihr könnt mich gern wissen lassen, ob Ihr solche "Nischen"-Netzwerke kennt und nutzt - und ob darunter vielleicht welche sind, von denen Ihr überzeugt seid, dass sie eine größere Aufmerksamkeit verdient hätten.

 

 

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Jul 17

 

Last.fm ist toll - keine wirklich neue Erkenntnis, ich wollte es nur noch einmal gesagt haben ;) Erst neulich hab ich ja noch die ein oder andere Zeile zu dem Thema verfasst und dort neben dem neuen Feature - ungesignte Musiker werden an den Werbeeinnahmen beteiligt - auf andere schöne Funktionen bzw Mashups hingewiesen.

Warum ich es heute wieder thematisiere, könnt Ihr entweder der Überschrift oder den folgenden Bildern entnehmen. Last.fm ist nämlich heute mit neuem, verbessertem Design an den Start gegangen. An "neu" gibts nichts zu rütteln, aber dem "verbessert" will ich natürlich auf den Grund gehen ;)

Zunächst fällt erst mal auf, dass einem nichts auffällt - Seite lädt nämlich erst sehr lange, um dann eine Fehlermeldung folgen zu lassen - nicht erreichbare Seiten gehören mitunter ja derzeit zum guten Ton im Zwonull-Business ;) Ein Blick auf das last.fm-eigene Blog klärt mich dann auf:

Need…more…power! We just lost an entire rack of webservers, please stand by while we restore normal service…

Man kann also davon ausgehen, dass der ein oder andere Admin heute Nacht noch ein volles Programm haben wird, und zu den von last.fm errechneten 1866 Tassen Kaffee, die während der Betaphase des neuen last.fm konsumiert wurden, wird sich auch noch so mancher Schluck dazugesellen.

Mittlerweile läuft last.fm wieder einigermaßen stabil, wenn auch immer noch sehr langsam - aber in einer solchen Phase nimmt man das wohl gern in Kauf - zumindest, wenn das Ergebnis einen später dafür entschädigt.

Die Startseite kommt jedenfalls schon mal sehr schlicht und aufgeräumt daher - der Spagat zwischen Usability und Design ist hier - meiner Meinung nach - glänzend gelungen.

Neues Lastfm-Design

So offenbart sich einem last.fm, wenn man als nicht-eingeloggter User die Seite betritt, während die eigene Profilseite nun so ausschaut:

Lastfm-Profil

Wie schon bei der Startseite fällt mir direkt auf, wie übersichtlich und aufgeräumt die Seite wirkt. Man fühlt sich direkt beim ersten "Look and Feel" heimisch - erinnert mich an das Erlebnis vor wenigen Tagen, als Facebook schon mal Einblicke in deren neues Design gewährte. Bei den letzten gespielten Songs kann man per Button direkt auswählen, ob man den jeweiligen Song an seine Freunde weiterschicken, "lieben", mit Tags versehen oder zur playlist hinzufügen will. Klappt auch unter den gerade etwas erschwerten Bedingungen schon alles einwandfrei.

Wie gehabt befindet sich oben rechts im Top-Menü der Link zu meinem Profil bzw zum Ein-/Ausloggen. Auch dort gibt es ein verändertes Pulldown-Menü:

Ich kann jedem User nur empfehlen, sich schnellstens mal das verbesserte last.fm anzuschauen und selbst auf Herz und Nieren zu testen. Mir persönlich gefällt das Design sehr gut und auch die zweinulligere Bedienung weiß zu gefallen.

Was für unsere User-Augen jedoch gar nicht zu erkennen ist: last.fm hat sich nicht nur einer Schönheitsoperation unterzogen, sondern hat mit diesem Relaunch jede Zeile Programmier-Code unter die Lupe genommen und angefangen beim Audioscrobbler-Kern alles angepasst, verbessert, neuprogrammiert, was nötig war, um last.fm technisch auf den aktuellsten Stand zu bringen und für die Zukunft (sprich: die anstehenden Neuerungen) fit zu machen.

Operation gelungen, Patient humpelt noch etwas - aber mit frischer OP-Narbe ist es ja auch kein Wunder ;) Ich find den Relaunch jedenfalls gelungen und hoffe, der ein oder andere von Euch findet mich bei lastfm - und sollte ich jemals meine Musik dort hochladen, lass ich es Euch natürlich hier wissen ;)

 

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