Krypto Börsen Vergleich

Wer mit Kryptowährungen arbeiten will, in welcher Form auch immer, der sollte sich nicht nur mit der Thematik rund um die digitalen Währungen befassen, sondern auch einen Blick auf die unterschiedlichen Kryptobörsen werfen. Denn die Zahl der Plattformen, die Kryptowährungen zur Verfügung stellen, steigt fast täglich.

Aber worauf sollte man achten, wenn es darum geht, Kryptowährungen zu kaufen oder mit dem Preis zu spekulieren? Welche Handelsplattform ist uneingeschränkt empfehlenswert und gibt es mitunter Anbieter, von denen man besser die Finger lassen sollte?

Welche Börse für Bitcoin?

Geht es darum, mit Kryptowährungen arbeiten zu wollen, so wird man relativ schnell auf den Bitcoin stoßen. Dabei handelt es sich um die Mutter aller Kryptowährungen, die vor mehr als einem Jahrzehnt das Licht der Welt erblickte und von unter 1 US Dollar über 60.000 US Dollar steigen konnte. Wer hier also zum richtigen Zeitpunkt eingestiegen ist, der hat sozusagen den Deal seines Lebens gemacht – sofern zum richtigen Zeitpunkt verkauft wurde.

Aufgrund der Tatsache, dass der Bitcoin die bekannteste Kryptowährung ist und auch die meiste Akzeptanz genießt, mag es somit nicht überraschend sein, dass sich die Kryptowährung auf (fast) jeder Kryptobörse findet bzw. es wohl keinen Broker gibt, der nicht den Handel mit dieser einzigartigen digitalen Währung anbietet. Wer hingegen mit einer exotischen bzw. eher unbekannteren Kryptowährung arbeiten möchte, der sollte zuvor einen Blick auf das Sortiment der Kryptobörse werfen.

Bitcoin oder Altcoins?

Neben dem Bitcoin gibt es unzählige andere Kryptowährungen, die als Altcoins bezeichnet werden – das hat jedoch nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit dem Umstand, dass sie als „Alt“ernative zu Bit„coin“ gesehen werden.

Befasst man sich mit den diversen Prognosen, so wird man am Ende zu dem Ergebnis kommen, dass sich der gesamte Kryptomarkt im Wachstum befindet. Das heißt, man sollte sodann die Frage stellen, welche a) Kryptowährung in absehbarer Zeit die höchste Wertsteigerung erleben wird und b) welche Kryptowährung ist am sichersten? Denn natürlich mag es einige verlockende Prognosen geben, die vor allem eher unbekanntere Kryptowährungen betreffen – die Gefahr, die jedoch besteht, ist die fehlende Marktkapitalisierung. Je geringer die Marktkapitalisierung einer Kryptowährung ist, umso gefährlicher ist es, dass diese von der Bildschirmoberfläche verschwindet, da sie von anderen digitalen Währungen überrannt wird. Das heißt, bei der Auswahl, mit welcher digitalen Währung soll gearbeitet werden bzw. in welche Kryptowährung sollte man investieren, mag durchaus der Blick auf die Marktkapitalisierung hilfreich sein.

Wo am besten Krypto kaufen?

Ein Blick in das World Wide Web ist hingegen dann ratsam, wenn es um die Beantwortung der Frage geht, welche Plattform ist am besten? Um diese Frage zu beantworten, können Erfahrungs- wie Testberichte hilfreich sein. So erkennt man relativ schnell, ob eine Plattform überzeugt oder man sich lieber nach einer Alternative umsehen sollte.

Ganz egal, ob man sich für einen Kryptowährungen Broker Vergleich entscheidet oder die unterschiedlichen Börsen gegenüberstellt –  man muss selbst wissen, was einem persönlich wichtig ist. Erst dann kann man seine für sich beste Plattform finden. Aber worauf ist zu achten, wenn man einen Broker bzw. Krypto Börsen Vergleich durchführt?

Zuerst geht es um das Handelsangebot. Wer sich für Binance entscheidet, der bekommt eine Menge an Kryptowährungen präsentiert. Binance mag durchaus zu den größten Anbietern gehören, sodass man hier auch keinerlei Angst vor betrügerischen Machenschaften oder Absichten haben muss.

Auch Bitpanda überzeugt beim Handelsangebot. Hier stehen mehr als 50 Kryptowährungen zur Verfügung, wobei auch Indizes angeboten werden. Somit kann über Bitpanda ein Sparplan errichtet werden, um sodann fünf, zehn oder 25 Kryptowährungen, die von Bitpanda ausgesucht werden, zu investieren. Bitpanda bietet zudem auch eine eigene Wallet – also das digitale Portemonnaie zur Aufbewahrung der digitalen Coins – an. Ein besonderes Highlight ist zudem die Kreditkarte von Bitpanda. Somit wird auf das Krypto-Guthaben zugegriffen – man bezahlt somit mit Kryptogeld.

Natürlich gibt es neben dem Handelsangebot noch weitere Punkte, denen man unbedingt Beachtung schenken muss. So etwa, wenn es um das verfolgte Gebührenmodell geht. Denn einige Anbieter verlangen relativ hohe Gebühren – und hohe Gebühren bedeuten, dass es eine Reduzierung des Gewinnes gibt. Natürlich müssen Broker wie Börsen Geld verdienen, jedoch gibt es durchaus derart viele Angebote am Markt, sodass man jetzt nicht unbedingt gezwungen ist, den teuersten Anbieter auswählen zu müssen.

Des Weiteren sollte man auf den Kundenservice achten. Ganz besonders auf die Erreichbarkeit. Denn treten Probleme, Fragen oder Schwierigkeiten auf, dann ist es wichtig, hier mit einem Mitarbeiter in Kontakt treten zu können, damit die Schwierigkeiten aus der Welt gebracht und die Frage beantwortet werden können.

Dienste einer Börse oder eines Brokers nutzen?

Über eine Börse kann man Coins bestimmter Kryptowährungen kaufen und diese dann in der internen Wallet aufbewahren oder direkt in eine selbstgewählte Wallet transferieren. Am Ende wird zu einem (für den Anleger) günstigen Preis gekauft und dann mit Gewinn verkauft – so sieht zumindest der Idealfall aus. Jedoch muss man nicht immer damit spekulieren, dass der Preis der Kryptowährung steigt – man kann auch darauf setzen, dass der Preis fällt. In diesem Fall ist es erforderlich, ein Konto bei einem Broker zu eröffnen, der das CFD Trading mit Kryptowährungen anbietet.

Der große Unterschied gegenüber dem klassischen Investieren? Beim CFD Trading werden keine Coins gekauft – hier wird ausschließlich mit dem Preis spekuliert. Eröffnet man eine „Long“-Position, dann ist man der Meinung, der Preis geht sodann nach oben – steigt der Preis, dann befindet man sich sozusagen „im Gewinn“. Wer meint, der Preis geht nach unten, der eröffnet eine „Short“-Position. Schätzt man den Markt falsch ein, also steigt der Preis, obwohl man eine „Short“-Position eröffnet hat, dann sind hohe Verluste vorprogrammiert. Man muss also vorsichtig sein und mit ein paar risikoreduzierenden Instrumenten arbeiten.

An dieser Stelle kann man Stop Loss wie Take Profit empfehlen, sofern überhaupt von Seiten des Brokers angeboten. Bei Stop Loss wird die Position automatisch geschlossen, nachdem der Preis ein bestimmtes Niveau unterschritten hat – und bei Take Profit wird automatisch geschlossen, nachdem der Preis ein im Vorfeld festgelegtes Niveau übersprungen hat.

Das Risiko sollte reduziert werden

Das Spekulieren wie Handeln mit Kryptowährungen mag vielversprechend sein und kann hohe Gewinne bedeuten, aber man muss außerordentlich vorsichtig sein, weil es immer wieder zu nicht zu außer Acht lassenden Verlusten kommen kann.

Daher sollte man sich nicht nur ein Wissen aneignen, sondern in weiterer Folge auch mit entsprechenden Instrumenten arbeiten, sodass das Risiko reduziert werden kann. Und die passenden Instrumente stellt der Broker zur Verfügung.

Bei der Kryptobörse wird vorwiegend langfristig investiert. Das heißt, hier geht es in erster Linie um die Frage der Vielfalt an Kryptowährungen, ob es eine interne Wallet gibt sowie um die Frage des verfolgten Gebührenmodells.

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